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	<title>BLANK - Face your magazine</title>
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	<description>Gesellschaft, Diskurs, Disko</description>
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		<title>Genuss, auch wenn der Appetit schon lange her ist</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2020 14:47:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[celebacy]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Alles, was man für einen perfekten Teint und eine unschlagbare Ausstrahlung benötigt&#8221; soll laut Verlag in den Rezepten von Iris Lange-Fricke stecken, die die Ökotrophologin in &#8220;Glow-Food&#8221; versammelt. Und der Untertitel dieser so viel versprechenden Ansammlung weckt sogar noch mehr Erwartungen: &#8220;Strahlend schön durch die richtige Ernährung&#8221; soll der Esser werden und gemeint sind mit [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Alles, was man für einen perfekten Teint und eine unschlagbare Ausstrahlung benötigt&#8221; soll laut Verlag in den Rezepten von Iris Lange-Fricke stecken, die die Ökotrophologin in &#8220;Glow-Food&#8221; versammelt. Und der Untertitel dieser so viel versprechenden Ansammlung weckt sogar noch mehr Erwartungen: &#8220;Strahlend schön durch die richtige Ernährung&#8221; soll der Esser werden und gemeint sind mit &#8220;richtiger Ernährung&#8221; natürlich die Leckereien in ihrem Kochbuch. Uff.</p>
<p><span id="more-2520"></span></p>
<p>Da steckt ganz schön viel Gesundheit, ganz schön viel Verheißung drin, auch wenn es natürlich unstrittig ist, dass die richtigen Nährstoffe in der ausreichenden Dosierung allerhand Schönes befördert. Fingernägel und Haare wachsen nur mit den passenden Mineralstoffen und Vitaminen, die Haut leidet nicht nur durch äußere Einflüsse, sondern vor allem durch Mangel von innen.</p>
<p>All das ist bekannt, sogar hoch offiziell dokumentiert durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, die in ihren &#8220;Health Claims&#8221; aufgeschrieben hat, welche Nährstoffe welche Konsequenzen haben. Aber machen diese Verheißungen Hunger? Oder gar Appetit? Lassen wir die versprochene Schönheit der Köchinnen und Köche mal weg und widmen wir uns lieber der Schönheit der Rezepte in &#8220;Glow-Food: Strahlend schön durch die richtige Ernährung&#8221;. Die machen nämlich wirklich schön von innen &#8211; durch Zufriedenheit, durch Genuss und durch das Wissen, sich selbst etwas Gutes zu tun. Da bedarf es gar keiner Erklärung, was Zucker anrichtet, welche Ernährungsfehler &#8220;unserem Glow schaden&#8221; und allerhand anderer Beiträge, die den Rezepten voran gestellt sind. Lange-Fricke hat einen bunten Strauß an Inspirationen quer durch die Menüfolge arrangiert. Buttermilch-Variationen, fantasievolle Suppenkreationen, klassische und exotische Hauptspeisen und Nachspeisen, mit denen man sich auch weit nach dem Genuss noch gut fühlt. Dieses Buch ist die leckere Anleitung zum Genuss, der auch dann noch anhält, wenn der Appetit schon lange vorbei ist.</p>
<p><em>Iris Lange-Fricke: &#8220;Glow-Food: Strahlend schön durch die richtige Ernährung&#8221; (Thorbecke), 120 Seiten, 22,00 Euro</em></p>
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		<title>Allerhand aus aller Welt</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2020 19:19:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[celebacy]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Landkarten und Atlanten haben die Menschen seit jeher fasziniert und verführt, vom heimischen Sessel oder Schreibtisch aus, andere Kontinente und fremde Länder zu bereisen. Das hat sich auch in Zeiten von Google Earth, in denen jeder wie ein griechischer Gott über die Lande fliegen und jeden Baum und Fluss, jede Hütte und jeden Palast von [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Landkarten und Atlanten haben die Menschen seit jeher fasziniert und verführt, vom heimischen Sessel oder Schreibtisch aus, andere Kontinente und fremde Länder zu bereisen. Das hat sich auch in Zeiten von Google Earth, in denen jeder wie ein griechischer Gott über die Lande fliegen und jeden Baum und Fluss, jede Hütte und jeden Palast von oben betrachten kann, nicht geändert. Wer an dieser Art, die Welt zu erkunden, Freude hat, für den ist „Alle Welt“, ein gerade im Moritz Verlag erschienener Weltatlas, eine besonderer Genuss.</p>
<a href="#" data-accordion-group="1584" class="accordion-title">Weiter <img class="weiter-icon" width="15" height="10" alt="weiter lesen" src="http://www.blank-magazin.de/wp/wp-content/themes/blank/images/btn_lesen.png"></a><div class="accordion-content">
<p>Die polnischen Buchgestalter Aleksandra und Daniel Mizielinscy haben in mehr als drei Jahren Arbeit und mit spürbarer Liebe zum Detail einen illustrierten Weltatlas geschaffen, wie man ihn selten sieht. Zu jedem Land zeigen insgesamt über 4.000 Miniaturen traditionelle Trachten, häufige Vornamen, berühmte Figuren der Geschichte, Tierarten, beliebte Sportarten, Nationalgerichte und natürlich berühmte Sehenswürdigkeiten. Eine Weltreise mit 51 Karten über sieben Kontinente und 42 Länder. Ein Entdeckerspaß für Kinder wie für Erwachsene.</p>
<p>Alle Welt. Das Landkartenbuch<br />
von Aleksandra und Daniel Mizielinscy<br />
erschienen im Moritz Verlag<br />
112 Seiten<br />
26,00 Euro</p>
<img class="alignleft size-medium wp-image-1589" title="IMG_5855" alt="" src="http://www.blank-magazin.de/wp/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5855-550x410.jpg" width="550" height="410" />
<img class="alignleft size-medium wp-image-1588" title="IMG_5851" alt="" src="http://www.blank-magazin.de/wp/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5851-550x410.jpg" width="550" height="410" /><img class="alignleft size-medium wp-image-1587" title="IMG_5850" alt="" src="http://www.blank-magazin.de/wp/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5850-550x410.jpg" width="550" height="410" />
</div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wintertrends für den Mann</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Nov 2018 08:49:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[celebacy]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>

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		<description><![CDATA[Die kühle Jahreszeit hat nun endgültig Einzug bei uns gefunden. Und das heißt nicht nur für die Frauenwelt: Warm anziehen. Denn auch wenn es die Männerwelt nicht immer zugeben mag: Auch ihr friert ab und an, Jungs! Die gute Nachricht für Männer: Heute lassen sich Style und Funktionalität gut vereinen und es reicht oft eine [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die kühle Jahreszeit hat nun endgültig Einzug bei uns gefunden. Und das heißt nicht nur für die Frauenwelt: Warm anziehen. Denn auch wenn es die Männerwelt nicht immer zugeben mag: Auch ihr friert ab und an, Jungs!</p>
<p>Die gute Nachricht für Männer: Heute lassen sich Style und Funktionalität gut vereinen und es reicht oft eine Jacke aus, die <a href="https://www.ridestore.de/snow/snowboard-skibekleidung/jacken">Streetsyle- und Snowabenteuer-tauglich</a> ist. Ergänzt mit coolen Accessoires liegen Männer damit sofort im Trend und brauchen sich keine großen Gedanken mehr über ihren Look machen. Wir haben Vorschläge, wie diese Saison deine Saison wird!</p>
<p style="text-align: center;"><img class="wp-image-2507 aligncenter" style="margin-top: 20px; margin-bottom: 20px;" alt="standard og burgundy" src="http://www.blank-magazin.de/wp/wp-content/uploads/2018/11/standard-og-burgundy-550x647.jpg" width="550" height="647" /></p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-2506"></span></p>
<h3>Bold Is The New Black</h3>
<p>Auch wenn bunte Farben bei vielen Männer im Winter verschrien sind, gilt diesen Winter: Farbe bekennen. Diese Saison wird aus dem Schrank geholt, was Color hat. Egal, ob leichtes Pink, Gelb oder Türkis. Auffallen tut man mit diesen Farben allemal und beweist dazu diesen Winter gleich noch ein Händchen für Fashion. Und wer es etwas weniger auffällig mag, kann immer noch auf Ski- und Winterjacken in Olive, Burgundy oder Tarnfarben zurückgreifen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-2509 aligncenter" style="margin-top: 20px; margin-bottom: 20px;" alt="annok azure (4) 20.47.44" src="http://www.blank-magazin.de/wp/wp-content/uploads/2018/11/annok-azure-4-20.47.44-550x586.jpg" width="550" height="586" /></p>
<h3>Streetstyle auf der Piste<b> </b></h3>
<p>Schon im letzten Winter zeichnete sich der Trend zum Streetstyle-Look ab und findet seinen Höhepunkt in diesem Jahr. Die Zeiten klassischer Skijacken werden aufgebrochen durch Snow-Hoodies, Over-The-Head-Jackets und  Zipper-Jackets aus Softshell. Kombiniert wird der Streetlook mit <a href="http://www.blank-magazin.de#2492">dicken Boots</a> und stylischen Accessoires. Denn diese halten die empfindlichsten Körperstellen warm und dienen gleichzeitig als modisches Accessoire.</p>
<p>Besonders fashionable sind zum Beispiel Mützen aus Strick, die sich auch gut unter einem Ski-Helm tragen lassen und Handschuhe mit nicen Prints.</p>
<h3>Sichtbar cool dank warmem Support</h3>
<p>Thermounterwäsche. Klingt erstmal unsexy, auch für Männer. Hilft aber enorm, <a href="https://www.winterbook.de/skiunterwaesche-test/">um Frieren zu verhindern</a>. Denn das Prinzip mehrerer wärmender Lagen lässt sich überall am Körper anwenden und Baselayer sind der beste Freund zum Drunterziehen! Und bei Pulli, Jacke und Co. sieht man einem bestimmt nicht an, dass dort noch eine Schicht versteckt ist. On top sehen viele Modelle heute nicht mehr nach Skiunterwäsche aus, sondern haben coole Schnitte und eignen sich nicht mehr nur als Baselayer. Der Winter kann kommen &#8211; und dann wirst du perfekt vorbereitet sein, jede Wette!</p>
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		<title>Daniel Wirtz: Keine Kochshows, kein Plan B!</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Sep 2018 11:26:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[celebacy]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[(Photo: Chris Gonz) &#160; Daniel Wirtz ist gut ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung seines Albums &#8220;Die fünfte Dimension&#8221; gerade auf Festivaltour &#8211; wenn der Musiker nicht gerade in Unterwäsche vor dem Fernseher sitzt und die Weltmeisterschaft verfolgt. Wir haben mit dem Wahl- und Herzens-Frankfurter gesprochen. Zum Beispiel darüber, was nach seiner Teilnahme beim Millionenformat [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div>(Photo: Chris Gonz)</div>
<p>&nbsp;</p>
<div>Daniel Wirtz ist gut ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung seines Albums &#8220;Die fünfte Dimension&#8221; gerade auf Festivaltour &#8211; wenn der Musiker nicht gerade in Unterwäsche vor dem Fernseher sitzt und die Weltmeisterschaft verfolgt. Wir haben mit dem Wahl- und Herzens-Frankfurter gesprochen. Zum Beispiel darüber, was nach seiner Teilnahme beim Millionenformat &#8220;Sing meinen Song&#8221; passiert ist &#8211; und vor allem, was nicht!</div>
<div></div>
<p>&nbsp;</p>
<div><strong>Daniel Wirtz, sind Sie WM-Fan oder entziehen Sie sich dem Trubel so gut es geht?</strong></div>
<div></div>
<p>&nbsp;</p>
<div>WM-Fan, ganz klar und ohne Kompromisse. Ich ernte dafür Spott und Hohn aus dem Freundes- und Bekanntenkreis, aber ich ziehe das volle Programm durch. Drei Spiele pro Tag, egal, ob Spanien gegen Portugal oder Tunesien gegen Panama. Gerne dann auch direkt im Sessel in Unterwäsche und, sorry, Klischee, mit Chips und dann zum dritten Spiel auch mit einem Bier. (lacht) Natürlich nur, wenn es die Zeit erlaubt. Aber dann richtig! Ich bin weit davon entfernt, ein Experte zu sein, ich komme alleine über die Emotionen und die Freude am Fachsimpeln auf niedrigem Niveau. Beim Fußball ist das ja ausnahmsweise erlaubt, da geht es schließlich um nichts.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div><span id="more-2497"></span></div>
<div></div>
<div><strong>Sie leben in Frankfurt im Bahnhofsviertel. Dort dürften Sie auch Schwierigkeiten haben, die Weltmeisterschaft zu ignorieren.</strong></div>
<p>&nbsp;</p>
<div>Ja, irgendeine hier in größerer Zahl vertretene Nation spielt immer. Das macht es so großartig. Die Weltmeisterschaft mobilisiert das Viertel, es gibt großen Austausch unter den Menschen und das ist immer gut. Mir macht das viel Freude. Schade, dass Italiener und Türken nicht dabei sind. Wären beide qualifiziert, wäre hier vier Wochen lang Ausnahmezustand. So geht es hier im Vergleich zu vorherigen Turnieren doch eher ruhig zu. (lacht)</div>
<p>&nbsp;</p>
<div><strong>Gibt es bei Ihnen eigentlich einen Plan B, falls irgendwann nicht mehr genug Menschen Ihre Alben kaufen? Eine Bar im Bahnhofsviertel vielleicht?</strong></p>
<div></div>
<div>Eine Bar im Bahnhofsviertel wäre eine furchtbar dumme Idee und das gleich aus mehreren Gründen. (lacht) Ich finde, dass ein Plan B in der Kunst ein Verrat an Plan A ist. Ich verstehe und &#8211; ja &#8211; bewundere Künstler, die sich eine Sicherheit im &#8220;wahren&#8221; Leben schaffen und trotzdem noch etwas tief ehrliches erschaffen, ich könnte das aber glaube ich nicht. Wir gehen ja mit jedem Album emotional und geschäftlich &#8220;all in&#8221;, sollten die Zahlen irgendwann einmal dramatisch einbrechen, wäre es zumindest mit unserer Art des Arbeitens vorbei. Andererseits gibt es keinen Vertrag und keine Plattenfirma, die uns dann vom einen Tag auf den anderen vor die Tür setzen könnte. Bevor der Plan B aktuell werden würde, gäbe es zumindest noch eine zweite Chance mit einem anderen Modell. Wir arbeiten hart und merken, dass sich das auszahlt. Solange ich dieses Gefühl habe, beschäftige ich mich nicht mit einem Plan B.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div><strong>Bis dahin ist es ja auch sicher noch ein bisschen hin. Dass Sie in den vergangenen Jahren für Ihre Verhältnisse inflationär oft im Fernsehen zu sehen waren, ist bekannt. Es ging los mit Ihren Auftritten bei &#8220;Sing meinen Song&#8221;, dann kam Ihre eigene Show &#8220;One Night Song&#8221;, Sie stellten Ihr aktuelles Album bei &#8220;Schlag den Henssler&#8221; vor, waren bei Markus Lanz zum Talk. Aber was haben Sie in der Folge zu &#8220;Sing meinen Song&#8221; eigentlich alles abgelehnt?</strong></div>
<p>&nbsp;</p>
<div>Was danach auf mich einprasselte, war schon ein bisschen skurril. Es gab Anfragen aus Kochshows, ich sollte Autos präsentieren, Tattoos sowieso und dann war da noch die Idee, mich in die Jury von &#8220;Deutschland sucht den Superstar&#8221;, kein Quatsch. Das wäre natürlich in kommerzieller Hinsicht der Rentenvertrag gewesen, aber es ging mir ja bei den TV-Sachen nie darum, mein Gesicht so oft wie möglich ins Fernsehen zu bringen, sondern meine Musik. Bei der &#8220;DSDS&#8221;-Redaktion war man glaube ich dann auch etwas überrascht, dass der kleine Wirtz dieses freundliche Angebot so schnell abgelehnt hat. Aber um da mitmachen zu können, hätte ich nicht nur mein Gewissen austauschen müssen, sondern auch die Leute, die uns seit Jahren das ermöglichen, was wir erleben dürfen. Auch wenn ich am Ende dann doppelt so viele Platten verkauft hätte, hat mir dieser Gedanke die Absage ohne großes Nachdenken sehr leicht gemacht. Für mich gilt nach wie vor die Prämisse: Hat es nichts mit Musik zu tun, bin ich raus. Darf ich über Musik und mich sprechen oder sogar Musik machen, denke ich darüber nach.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div><strong>&#8220;Die fünfte Dimension&#8221;, erschienen im November 2017, ist Ihr erstes Nach-&#8221;Sing meinen Song&#8221;-Album. Können Sie sagen, wie viele Menschen ohne TV-Präsenz letztendlich bei Ihnen hängen geblieben sind?</strong></div>
<p>&nbsp;</p>
<div>Geht man nach den Verkaufszahlen von Album und Tour, merkt man schon, dass eine mehrwöchige TV-Präsenz rund um eine Albumveröffentlichung unter Marketinggesichtspunkten nicht die allerschlechteste Idee ist und sich das auch bemerkbar macht. (lacht) Natürlich erreichen wir nicht mehr die Zahlen von 2015, 2016, aber es fühlt sich alles sehr, sehr gesund an, wie es jetzt ist.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div><strong>Mit dem Abstand von gut einem halben Jahr: Wie schauen Sie auf Ihr aktuelles Album zurück?</strong></div>
<p>&nbsp;</p>
<div>Ich bin sehr froh und stolz darauf, dass uns unser Gefühl von damals nicht getäuscht hat: Wir sind nach wie vor sehr zufrieden mit dem Album, weil wir wirklich zum ersten Mal alles umsetzen konnten, was wir uns vorgenommen hatten. Früher standen dem Budgethürden im Weg oder auch technische Dinge, die uns manchmal zweifelnd zurück gelassen haben, ob wir wirklich die beste Version unseres Materials auf die Platte bekommen haben. Natürlich gibt es auch diesmal Passagen, die einem besser gefallen, als andere. Aber das ist nun mal so, an einem da Vinci ist auch nicht immer jeder Strich perfekt. Hoffe ich. (lacht)</div>
<p>&nbsp;</p>
<div><strong>Sie haben Ihren Song &#8220;Das verheißene Glück&#8221; bei der Verleihung des Internationalen Karlspreises an Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron gespielt, Bundeskanzlerin Merkel war auch dabei, dazu viele andere europäische Entscheider. Glauben Sie, man hat Ihnen zugehört?</strong></div>
<p>&nbsp;</p>
<div>Natürlich brauchen Merkel und Macron keinen Daniel Wirtz, um zu ihren Entscheidungen zu kommen. In dem Song geht es darum, wichtige Errungenschaften, die wir für heute für selbstverständlich halten, jeden Tag neu erarbeiten, verdienen und verteidigen müssen. Ich habe mich sehr über die Einladung gefreut, dort spielen zu dürfen und das Lied vielleicht auch Leuten vorstellen zu können, die mich nicht kennen. Wer die Übertragung der Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen im Fernsehen anschaut, ist vielleicht auch jemand, der reflektiert und sich gerne mal einen Gedanken extra macht um das, was in der Welt passiert. Auf die kommt es heute mehr denn je an. Dass Regierungen in ganz Europa fragwürdige Dinge tun, steht dann wieder auf einem anderen Blatt.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div><strong>In Aachen sind Sie gemeinsam mit Pascal Kravetz aufgetreten, er ist auch bei Ihrer Tour im November und Dezember wieder mit dabei. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit? Immerhin ist Kravetz üblicherweise eher mit Stadionkünstlern wie Maffay oder Lindenberg unterwegs.</strong></div>
<p>&nbsp;</p>
<div>Ich gestehe: Ich war auch etwas überrascht, dass Pascal wirklich mit uns unterwegs ist. Es war auch tatsächlich eher so, dass er sich bei uns ins Gespräch gebracht hat und nicht andersrum. (lacht) Ich wäre nie auf die Idee gekommen, jemanden für unsere kleine Truppe anzufragen, der es sonst ja eher nicht unter 15.000 Menschen macht, aber Pascal hatte wirklich Lust, mal wieder eine Rock´n´Roll-Tour zu spielen, ohne das ganze Lametta drumrum, das Maffay oder Udo in ihren fantastischen Riesenproduktionen auffahren. Wir haben halt nur einen Truck und einen Bus zu bieten, da geht es zwar rustikaler, aber auch etwas entspannter zu. Pascal ist ein sensationeller Musiker und ein Riesentyp, es ist mir ein Fest, ihn an Bord zu haben. Dass er nach unserer Tourabsage im April sofort zugesagt hat, auch bei den Nachholterminen dabei zu sein, ist eine große Freude und Ehre. Und die Zuschauer werden schnell merken, was Pascal mit zur Party bringt!</div>
<p>&nbsp;</p>
<div><strong>Im Studio und im kreativen Prozess arbeiten Sie mit Ihrem Partner Matthias Hoffmann alleinverantwortlich, Ihre Musik erscheint auf Ihrem eigenen Label, Ihre Band kommt dann für die Livesituation zusammen. Können Sie sich vorstellen, noch einmal in einer &#8220;echten&#8221; Bandkonstellation zu arbeiten?</strong></div>
<p>&nbsp;</p>
<div>Es gibt nichts Schöneres, als mit der Band unterwegs zu sein und die Musik direkt zu den Leuten zu bringen. Das ist tatsächlich wie eine Klassenfahrt mit großen Jungs, viel Spaß, Geschichten und einer guten Zeit. Dann noch abends ein Konzert spielen zu dürfen, ist ein großes Privileg und in der Regel sind wir sowohl hinter als auch auf der Bühne mehr als die Summe der einzelnen Teile. Im Songwriting und auch im Studio fühlen wir uns aber sehr wohl in der derzeitigen Konstellation. Matthias und ich tragen als unsere eigenen Labelbosse das Risiko und haben uns in zehn Jahren die geschäftliche Freiheit erkämpft, alles nach unseren Vorstellungen umsetzen zu können. Solange wir der festen Überzeugung sind, dass diese Arbeitsweise sich nicht negativ auf die Qualität und vor allem nicht auf den &#8220;Wirtz-Spaß&#8221; der Leute, die uns in ihr Leben lassen, niederschlägt, wollen wir nichts daran ändern.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div><strong>Sie arbeiten seit zehn Jahren in derselben Konstellation. Zwei Menschen, die sich die kreative und die administrative Arbeit teilen, die gemeinsam das finanzielle Risiko an der Unternehmung Musikbusiness schultern. Sind Sie sich immer einig oder funktioniert Ihre Partnerschaft nach dem Yin-und-Yang-Prinzip?</strong></div>
<p>&nbsp;</p>
<div>Wir sind uns schon sehr einig, ich glaube nicht, dass wir unsere Energie durch ständige Reibung erzeugen könnten. Das würde vielleicht für ein, zwei Alben funktionieren, aber sicher nicht über eine komplette Laufbahn. Bei uns kommt ja erschwerend hinzu, dass wir alles miteinander regeln müssen. Die Musik, Artworks, die Arbeit auf Tour und und und und. Wir haben keinen Manager oder Buchhalter, der zwischen uns geschaltet ist und Arbeit und Geld aufteilt. Wir machen das seit mehr als zehn Jahren unter uns aus, das funktioniert nur mit absolutem Vertrauen und einer tiefen Freundschaft.</div>
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</div>
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		</item>
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		<title>Zeitlose Schuhe der Marke Timberland &#8211; Must have für Herbst/Winter</title>
		<link>http://www.blank-magazin.de/wp/2017/10/zeitlose-schuhe-der-marke-timberland-must-have-fuer-herbstwinter/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Oct 2017 08:53:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[celebacy]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie laufen einem in jeder Fußgängerzone über den Weg und sind mittlerweile völlig bürotauglich: Die ursprünglich für den Outdoor-Einsatz konzipierten Timberland-Stiefel in markantem Gelb erleben eine wahre Renaissance. Dabei waren sie nie so richtig weg, denn vor allem in den 1990er Jahren gehörten sie für trendbewusste Rapper zur Grundausstattung. Zum 40-jährigen Jubiläum der Timberland-Stiefel lohnt [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sie laufen einem in jeder Fußgängerzone über den Weg und sind mittlerweile völlig bürotauglich: Die ursprünglich für den Outdoor-Einsatz konzipierten Timberland-Stiefel in markantem Gelb erleben eine wahre Renaissance. Dabei waren sie nie so richtig weg, denn vor allem in den 1990er Jahren gehörten sie für trendbewusste Rapper zur Grundausstattung. Zum 40-jährigen Jubiläum der Timberland-Stiefel lohnt sich der genaue Blick auf Marke und Produkte: Was macht die Timberland-Stiefel eigentlich so zeitlos schick?</p>
<p><span id="more-2492"></span></p>
<p><strong>&#8220;Yellow Boots&#8221; mit bewegter Geschichte</strong></p>
<p>Als der amerikanische Schuhmacher Nathan Swartz im Jahre 1952 Anteile an einer Schuhfabrik in Massachusetts kaufte, konnte er sich sicherlich noch nicht vorstellen, dass aus seinem neuen Unternehmen ein weltweit erfolgreicher Konzern werden würde. Ab den 1960er Jahren entwickelte das Unternehmen zunächst unter der Bezeichnung &#8220;The Abington Shoe Company&#8221; vor allem wasserdichte Schuhe nach eigenen entwickelten Produktionsmethoden. <a href="https://www.wuv.de/marketing/timberland_vom_foersterstiefel_zur_urbanen_trendklamotte">Die Sohle und der Schuhschaft wurden miteinander verschweißt</a>, um Wasser abzuhalten. Dabei handelte es sich damals um eine absolut innovative Produktionstechnik, die den Weg für den Erfolg bahnte. Aber erst ab 1973 kam der Name &#8220;Timberland&#8221; ins Spiel &#8211; zunächst noch als Eigenbezeichnung für einen wasserdichten Stiefel. Weil sich dieses Stiefelmodell auch aber besonders gut verkaufte erfolgte schon 1978 die Umbenennung des Unternehmens in &#8220;The Timberland Company&#8221;. Mit der internationalen Expansion in den 1980er Jahren kam auch der Börsengang. Die Konzentration auf den Outdoor-Sport-Bereich intensivierte sich nochmals, es wurde eine immer breiter aufgestellte Modellvielfalt für Damen, Herren und Kinder hinzugenommen. Allmählich schafften die &#8220;Timbs&#8221; aber den Sprung in Streetwear und wurden zum Statement für modebewusste Stadtbewohner. Heutzutage ist Timberland so weit verbreitet, dass so gut wie jeder Online-Shop, der auch Schuhe führt, die Marke Timberland im Sortiment hat. Unter anderem führt der Outdoor-Händler Planet Sports <a href="https://www.planet-sports.de/marken/timberland/">eine große Produktpalette an Timberland Stiefeln</a> im Sortiment.</p>
<p><strong>Auf diesen Säulen ruht der Timberland-Erfolg</strong></p>
<p>Zu den typischen Merkmalen der Timberland-Stiefel gehört neben ihrer auffällig gelben Lederfarbe auch das eingebrannte Logo. So können sich Käufer sicher sein, dass es sich um ein Originalprodukt handelt. Daneben gehört vor allem die Gummisohle zu den typischen Merkmalen der Timberlands, ebenso, wie die klassische Schnürung. Die tolle Lederqualität sowie die Konstruktion des Stiefels sorgen für extrem hohe Wasserdichtigkeit &#8211; ein Plus, um dem rauen Klima Neuenglands widerstehen zu können. Die Lederdicke von ganzen 3 Millimetern sorgt für die robuste Optik dieser Stiefel. Ihr schlichter Stil passt zu jedem Outfit, kommt nicht so schnell aus der Mode und ist außerdem noch wunderbar zweckmäßig in Alltag, Freizeit und sogar im Büro.</p>
<p><strong>Warum Timberlands im Schuhschrank nicht fehlen dürfen</strong></p>
<p>Die klassisch-schicken &#8220;Timbs&#8221; gehören in den Schuhschrank von allen, die hochwertige Qualität schätzen und in Sachen Style keinerlei Abstriche machen wollen. Ihre hohe Strapazierfähigkeit macht sie zum idealen Begleiter für alle, die gerne draußen sind. Schick und unverwechselbar in Gelb halten sie die Füße in der kalten Jahreszeit angenehm warm und trocken. Von der Arbeitskleidung für Waldarbeiter bis zu urbanen Büros war es zwar ein weiter Weg, aber <a href="http://www.shoez.biz/details/timberland-feierte-40-jaehriges-jubilaeum-in-berlin-419.html">Timberland-Stiefel sind auch 40 Jahre später</a> noch so aktuell und tragbar wie damals.</p>
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		<title>Ein Tag in Teheran</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Oct 2017 18:36:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[celebacy]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Reise // Boris Guschlbauer]]></category>

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		<description><![CDATA[Früh am Morgen erreicht mein Nachtbus aus Tabriz die ersten Ausläufer von Teheran. Eine gigantische Stadt eröffnet sich vor meinen Augen, sie scheint mir wie eine riesige Welle an Häusern, die aus den schneebedeckten Bergen des Alborz Gebirge im Norden kracht, um weit in der Ebene im Süden auszurollen. „15 Millionen Einwohner!“ meint Jamal, mein [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Früh am Morgen erreicht mein Nachtbus aus Tabriz die ersten Ausläufer von Teheran. Eine gigantische Stadt eröffnet sich vor meinen Augen, sie scheint mir wie eine riesige Welle an Häusern, die aus den schneebedeckten Bergen des Alborz Gebirge im Norden kracht, um weit in der Ebene im Süden auszurollen. „15 Millionen Einwohner!“ meint Jamal, mein Nebensitzer und fügt hinzu: „Und etwa 3 Millionen Autos!“</p>
<p><span id="more-1355"></span></p>
<p>Hupend kämpft sich unser Busfahrer durch den eifrigen Frühmorgenverkehr. Nach etlichen Fast-Zusammenstößen erreichen wir den Busbahnhof Terminal-e-Gharb, der sich weit außerhalb im Westen vom Stadtzentrum befindet. Das hat den einen Grund, der Bus hätte in den komplett überfüllten Straßen Teherans keine Chance. Nicht umsonst macht ein Witz unter den Einheimischen die Runde, dass die Amerikaner -sollten sie jemals den Iran überfallen- niemals siegen könnten, weil ihre Panzer schlussendlich im höllischen Verkehr von Teheran stecken bleiben würden.</p>
<img class="alignleft size-medium wp-image-1356" title="Teheran" alt="" src="http://www.blank-magazin.de/wp/wp-content/uploads/2013/09/Teheran-550x365.jpg" width="550" height="365" />
<p>Kaum aus dem Bus gestiegen, werde ich von unzähligen Taxifahrern umringt, die mich ins Zentrum chauffieren wollen, natürlich zum Freundschaftspreis. Da ich diese „Freundschaftspreise“ kenne, lasse ich mir von Jamal den Weg zur nächsten Metrostation erklären.</p>
<p>Zur Metro-Haltestelle Azadi ist es weit. Ich bugsiere meinen Rucksack durch unglaubliche Menschenmassen und gelange zur ersten größeren Hauptstraße, die es zu überqueren gilt. Ungläubig stehe ich in schwarze Abgase gehüllt am Straßenrand, blicke auf diesen nimmer endenden, rasch dahin fließenden Strom an Autos, Motorrädern und LKWs und bin fast der Verzweiflung nahe. Wie soll man hier jemals lebendig die andere Straßenseite erreichen, bei Fahrern, die kein Erbarmen zeigen, direkt auf jedes Ziel, das zwei Beine hat, zuhalten und Bleigewichte im Fuß zu haben scheinen, mit dem sie das Gaspedal bedienen?<br />
Ich mache es wie die Einheimischen, schließe mich einer großen Gruppe an, nehme einen Iraner als Schutzschirm zwischen mich und den Verkehr und laufe los, wenn er es selbst für richtig hält. Dabei habe ich das Gefühl, als befände ich mich mittendrin in diesem alten Computerspiel Frogger, bei dem ein Frosch mehrere Fahrbahnen überqueren muss ohne unter die Räder zu kommen.</p>
<p>Als die erste Metro in die Haltestelle tost, glaube ich meinen Augen nicht zu trauen. Alle Waggons sind bis zum Erbrechen mit Menschen gefüllt. Jeder kennt die Bilder von überfüllten Bahnen aus Tokio, aber aus Teheran? Ich renne von Türe zu Türe, finde keinen kleinsten Zentimeter in den ich mich mit meinen Rucksack drücken könnte. Nur in den ersten zwei Wagons ist genügend Platz, die aber sind ausschließlich für Frauen reserviert und ich will nicht wissen was passiert, würde ich mich als einziger Mann zwischen all die schwarzen Kopftücher, langen Mäntel und Tchadors drängen. Die Türen schließen sich und die Metro fährt ohne mich davon. Und die nächste auch und die übernächste ebenfalls. Ich gebe mich geschlagen und steige doch in ein Taxi.</p>
<p>Trotz vorher ausgehandeltem Preis werde ich ordentlich abgezockt. Der Taxifahrer schwört auf Allah, dass er 7000 Toman gemeint hatte und nicht Rial (was 70 000 Rial entspricht), obwohl er seiner Lüge offensichtlich bewusst ist. Nach langer Diskussion gebe ich schließlich nach, darauf vertrauend, dass ihn ein Allah früher oder später für seine Lüge bestrafen wird. Etwas missmutig ziehe ich in der Amir Kabir Street von dannen.</p>
<p>Die Amir Kabir Street, in den 60er und 70er Jahren der Anlaufpunkt der Hippies in Teheran, die auf dem Landweg nach Indien oder Nepal unterwegs waren, um die Erleuchtung und billige Drogen zu finden. Dieser Abschnitt der Hippie-Route endete abrupt, als der Revolutionsführer nach der islamischen Revolution im Jahre 1979 die Grenzen für Ausländer schloss. Heute ist von diesem Freigeist der Hippies nichts mehr zu spüren, die Amir Kabir Street hat sich längst gewandelt, ein Geschäft für Autoteile neben dem nächsten.</p>
<p>So checke ich etwas frustriert in das Mashhad Hotel ein, eine der billigsten Übernachtungsmöglichkeiten der Hauptstadt, welches dem Hippiegeist am ehesten entspricht.</p>
<p>Ich werfe meinen Rucksack auf eines der ausgelegenen Betten im Schlafsaal und gehe nach draußen, um die Valiasr Avenue aufzusuchen, eine der längsten Einkaufsstraßen der Welt und der Laufsteg der jungen Leute von Teheran. Hier ist sehen und gesehen werden das Maß der Dinge. Die Frauen tragen ihr Kopftuch weit hinten auf dem Kopf, die Haare sind toupiert, die Lippen rot geschminkt, die dunklen Augen mit Kajal und Wimperntusche noch schöner gemacht. Was auffällt sind weiße Pflaster auf vielen Nasen, sowohl bei Frauen wie auch Männern. In einer der zahlreichen Milchbars erfahre ich von der sehr hübschen Maria, mit der ich ganz ungezwungen ins Gespräch komme, dass Nasenverschönerungen seit Jahren im Trend liegen. Manche Mädchen kleben sich sogar Pflaster auf die Nase, um eine OP vorzutäuschen, die sie sich nicht leisten können. Natürlich, in einem Land, in dem der Körper und das Haar verhüllt sein müssen, wird großer Wert auf das makellose Gesicht gelegt.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1357" title="Milchbar-Selbstportrait" alt="" src="http://www.blank-magazin.de/wp/wp-content/uploads/2013/09/Milchbar-Selbstportrait-550x376.jpg" width="550" height="376" /><br />
Ich trinke meine Bananenmilch aus und laufe zum Valiasr Platz, um mir dort einmal mehr eine Falafel zu genehmigen, eine der wenigen vegetarischen Snacks im Iran. Danach schlendere ich Richtung Süden, die Imam Khomeini Moschee ist mein Ziel, eine der meistbesuchten Moscheen im Land. Hier soll man laut Reiseführer den Islam in voller Aktion bewundern können.<br />
Aber ich soll die Moschee nie erreichen, die einzigartige Gastfreundschaft der Iraner hindert mich daran. Immer wieder werde ich zum Tee eingeladen, über meine Eindrücke zum Iran befragt, ob ich verheiratet bin, Kinder habe, welcher Religion ich angehöre, wie alt ich bin, wie ich mir diese Reise finanzieren kann, was mein Beruf ist, und -plaudern wir etwas länger- was ich von Ahmadinedschad halte?</p>
<p>Einige hundert Meter vor der Imam Khomeini Moschee quatsche ich mich schlussendlich mit Hossein fest, ein Iraker, der seine Frau bei einem Bombenangriff der Amerikaner im Irak verloren hat, um danach in die Hauptstadt des Iran zu flüchten. Seine traurigen Augen und die Worte mit einer tiefen Stimme bedacht vorgetragen, ziehen mich in seinen Bann. Nebenbei werfen wir uns einen Zuckerwürfel nach dem anderen in den Mund und schütten den Tee hinterher, die herkömmliche Art im Iran Tee zu trinken.</p>
<p>Die knallrote Sonne verschwindet hinter den Dächern der Stadt. Mit der einbrechenden Nacht wird der Verkehr weniger, die vielen Händler haben ihr Tagewerk vollbracht und alles drängt nach Hause. Ich schließe mich ihnen an, verabschiede mich von Hossein, kaufe noch eine Flasche Zamzam-Cola und falle auf meinem klapprigen Bett in einen tiefen Schlaf&#8230;</p>
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		<title>Blade Runner 2049 &#8211; Es geht schon wieder los!</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Sep 2017 14:01:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[celebacy]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rick Deckard rennt wieder: Es scheint, als wolle der große Harrison Ford im fortgeschrittenen Alter noch ein paar Kreise schließen. Und wen wundert das, wenn die ganz großen Geschichten seiner ikonischen Figuren immer weiter geschrieben werden? Und so kommt nach dem Ende von Han Solo nun mit &#8220;BLADE RUNNER 2049&#8243; das Sequel des damals von [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Rick Deckard rennt wieder: Es scheint, als wolle der große Harrison Ford im fortgeschrittenen Alter noch ein paar Kreise schließen. Und wen wundert das, wenn die ganz großen Geschichten seiner ikonischen Figuren immer weiter geschrieben werden? Und so kommt nach dem Ende von Han Solo nun mit &#8220;BLADE RUNNER 2049&#8243; das Sequel des damals von Ridley Scott verantworteten 1982er-Spektakels in die Kinos. Und wieder gibt es eine Menge zu tun für die &#8220;Blade Runner&#8221;, jene Spezialbeamten, die uns vor den hochentwickelten &#8220;Replikanten&#8221; beschützen sollen.</p>
<p>30 Jahre nach den Ereignissen des ersten Films fördert ein neuer Blade Runner, der LAPD Polizeibeamte K (Ryan Gosling), ein lange unter Verschluss gehaltenes Geheimnis zu Tage, das das Potential hat, die noch vorhandenen gesellschaftlichen Strukturen ins Chaos zu stürzen. Die Entdeckungen von K führen ihn auf die Suche nach Rick Deckard (Harrison Ford), einem seit 30 Jahren verschwundenen, ehemaligen LAPD Blade Runner.</p>
<p>Vieles dessen, was 1982 als Dystopie entworfen wurde, ist 2017 längst Realität, viele der Fragen, die 1982 aufgeworfen wurden, sind bis heute nicht beantwortet und der Zeitpunkt, in dem &#8220;Replikanten&#8221; Realität werden, scheint näher als je zuvor. Und so kann auch der &#8220;Blade Runner 2049&#8243; entweder als Diskussionsbeitrag zu den ganz großen ethischen Fragen unserer Zeit gesehen werden &#8211; oder einfach als fesselnder Sci-Fi-Thriller mit Starbesetzung, der er ist.</p>
<p>Denn mit vielen kleinen Reminiszenzen an den übergroßen Vorgänger punktet &#8220;Blade Runner 2049&#8243; an allen Fronten: Die Geschichte der Blade Runner fesselt auch im Zeitalter von Drohnen, Alexa, Siri und der Robotronic ohne Abstriche. Das liegt nicht nur am Ensemble und der Geschichte, sondern auch an den rasant, aber durchgängig geschmackvoll choreografierten und ausgestalteten Actionszenen, die die Ästhetik der Idee in eine neue Zeit transportieren. Alte Fans und neue Liebhaber können sich davon ab dem 5. Oktober in den deutschen Kinos bedenkenlos überzeugen.</p>
<p>Pünktlich zum Kinostart der Filmfortsetzung „Blade Runner 2049“ erscheint bei Argon Hörbuch eine Hörspielfassung der literarischen Inspiration &#8220;Träumen Androiden von elektrischen Schafen?&#8221; von Philip K. Dick. Für alle Freunde des Stoffes verlosen wir 2 Exemplare unter allen, die uns bis zum 5.10. eine Mail mit dem Betreff &#8220;Blade Runner 2049&#8243; an verlosung@blank-magazin.de schicken!<i><br />
</i></p>
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and Warner Bros. Entertainment Inc. All Rights Reserved.</i></h6>
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		<title>Public Viewing: Wie das Phänomen Deutschland eroberte</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Sep 2017 10:47:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[celebacy]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieses Jahr gab es ja kein fußballerisches Großereignis und die Fußballgemeinde fiebert deshalb schon 2018 entgegen, in dem erneut die Fußballweltmeisterschaft in Russland stattfinden wird. Natürlich gibt es dann wieder das allseits beliebte Public Viewing, das 2006 mit der Fußball-WM in Deutschland seinen Anfang nahm. Die Fanmeile in Berlin vor dem Brandenburger Tor ist zweifelsohne [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Jahr gab es ja kein fußballerisches Großereignis und die Fußballgemeinde fiebert deshalb schon 2018 entgegen, in dem erneut die Fußballweltmeisterschaft in Russland stattfinden wird. Natürlich gibt es dann wieder das allseits beliebte Public Viewing, das 2006 mit der Fußball-WM in Deutschland seinen Anfang nahm. Die Fanmeile in Berlin vor dem Brandenburger Tor ist zweifelsohne noch allen im Gedächtnis. Unter freiem Himmel wurde dort eine riesige Leinwand installiert, auf der Tausende Fußballfans die Spiele der deutschen Nationalmannschaft live miterleben konnten.<br />
Seither hat sich dieses Phänomen vor allem in Deutschland etabliert. Bei einer Befragung zum Interesse an <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/173514/umfrage/veranstaltungen---interesse-an-public-viewing/">Public Viewing im Jahr 2016</a> gaben über 16 Millionen Menschen an, sich für den Besuch solcher Veranstaltungen zu interessieren. 2012 waren es noch rund 2 Millionen weniger. Heutzutage werden nicht mehr nur große Sportevents auf diese Weise angeschaut, sondern zum Beispiel auch der Eurovision Song Contest. In Deutschland fand man schnell einen Namen für diesen neuen Trend: Public Viewing.</p>
<p><strong>Alles begann 2006 mit der Fußball-WM</strong></p>
<p>Als die Fußball-WM 2006 in Deutschland ausgerichtet wurde, war schnell klar, dass die Anzahl der verkäuflichen Tickets für die Spiele in den Fußballstadien für die Masse an Fans niemals ausreichen würde. Deshalb beschlossen zahlreiche Städte und Dörfer, große Leinwände aufzustellen, die es Hunderten, manchmal sogar Tausenden ermöglichen sollte, die Fußballspiele kostenlos und in Gesellschaft Gleichgesinnter anzuschauen. Diese damals noch neuartige Form der Veranstaltung wurde dann als Public Viewing bezeichnet.</p>
<p>Für diesen neuen Typ von Event wurde dann auch das deutsche Wort ‚Rudelgucken‘ erfunden, das es sogar in den Duden geschafft hat. Bei der Fußball-EM 2016 in Frankreich gab es dann schon Public-Viewing-Veranstaltungen in allen größeren Städten. Beliebte Orte fürs Public Viewing waren zum Beispiel das Brandenburger Tor in Berlin, das Heiligengeistfeld in Hamburg, der Olympiapark in München, der Roncalliplatz in Köln, die MainArena in Frankfurt, die Gilde Parkbühne in Hannover, das Stadtwerke Düsseldorf Fanstadion, der Elbgarten in Dresden, der Bayrische Bahnhof in Leipzig und der Taubenschlag in Bremen. Auch bei der Fußball-WM 2018 wollen die Städte und Gemeinden wieder für ausreichend Public-Viewing-Möglichkeiten sorgen. Während solcher Sportgroßereignisse, wie dem <a href="http://extra.bet365.com/news/de/Fussball">Fußball Live Event des Jahres 2018, der Fußballweltmeisterschaft in Russland</a>, scheint auch die Lust auf Sportwetten zu steigen. Wettbüros bestätigen, dass sie während dieser Zeit mehr Wetten entgegennehmen als sonst.</p>
<p><strong>Public Viewing nicht nur bei Sportevents</strong></p>
<p>Den Deutschen machte das Erlebnis, mit anderen gemeinsam Sportveranstaltungen anzuschauen, so viel Spaß, dass Public Viewing nun auch für fast alle anderen großen und kleinen Events auf der Tagesordnung steht. Zum Beispiel zieht der jährlich stattfindende Eurovision Song Contest große Gruppen begeisterter Zuschauer an. Als der Eurovision Song Contest 2011 in Düsseldorf stattfand, schauten sich das Spektakel über 5000 Menschen auf der Hamburger Reeperbahn an.<br />
Bars und Restaurant werden seitdem auch regelmäßig zu Treffpunkten für Fans, um Kultserien im Fernsehen, wie die Krimireihe den Tatort oder bestimmte Telenovelas, zu schauen.</p>
<p><strong>Was macht das Rudelgucken so aufregend?</strong></p>
<p>Public Viewing ist eine ausgezeichnete Alternative für all diejenigen, denen es nicht möglich ist, live bei einem Sportevent oder Konzert dabeizusein. Sei es, weil die Tickets ausverkauft sind, weil es zu teuer ist oder einfach zu weit weg ist. Das gemeinsame Schauen und Mitfiebern lässt den Anschein aufkommen, selbst live mit dabei zu sein, da die Atmosphäre fast dieselbe ist. <a href="http://ediss.uni-goettingen.de/bitstream/handle/11858/00-1735-0000-0006-B23D-1/ufer.pdf?sequence=1">Britta Ufer geht in ihrer Dissertation über Public Viewing</a> näher darauf ein und hebt hervor, dass das kollektive Jubeln oder Trauern bei einem Sieg oder einer Niederlage des gemeinsam favorisierten Teams ein Zusammengehörigkeitsgefühl auslöst. Bei der Teilnahme an Public-Viewing-Events und dem gemeinsamen Mitfiebern entsteht dass Gefühl, dass man persönlich zum Erfolg der Mannschaft beigetragen hat.</p>
<p>Jeder, der schon einmal ein Event in einer jubelnden Menge, sei es bei einer Sportveranstaltung oder bei einem Konzert, miterlebt hat, weiß, dass Public Viewing bis heute nichts an seiner Faszination verloren hat und auch in Zukunft gerne von Jung und Alt aufgrund des entstehenden Gemeinschaftsgefühls zelebriert werden wird. 2018 wird es dann wieder mit der Fußballweltmeisterschaft soweit sein und dann heißt es erneut: Deutschland vor, noch ein Tor!</p>
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		<title>Die Seele des Gin</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Aug 2017 06:51:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[celebacy]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Habt ihr kürzlich diese Meldungen gelesen, wonach der Gin eines Discounters der Beste der Welt sein soll? Wir sind nicht überzeugt, denn bei hochwertigen Spirituosen gehört zum Geschmack, zum Inhalt, zum Haptischen, zum Olfaktorischen auch die Geschichte, die Seele des Getränks. Und in dieser Erzählung kommt der Faktor &#8220;Discounter&#8221; einfach nicht vor. Es tut uns [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Habt ihr kürzlich diese Meldungen gelesen, wonach der Gin eines Discounters der Beste der Welt sein soll? Wir sind nicht überzeugt, denn bei hochwertigen Spirituosen gehört zum Geschmack, zum Inhalt, zum Haptischen, zum Olfaktorischen auch die Geschichte, die Seele des Getränks. Und in dieser Erzählung kommt der Faktor &#8220;Discounter&#8221; einfach nicht vor. Es tut uns Leid, aber die Seele schmeckt mit.</p>
<p>Stattdessen sinnieren wir beim Genuss des &#8220;Soul Of Bavaria&#8221;-Gin der reinen Klarheit im Glas über die Ethymologie der schönen Dinge &#8211; und schmecken nicht nur dem Aroma von Wacholder und dem edlen Geschmack von Zitrusfrüchten nach. </p>
<p>Und dieser Gin ist ein wahrer Lockstoff für schöne Gedanken, ab dem ersten Schluck und nicht erst zur Mitte der wunderschön klassisch designten Flasche. Lasst es an einem lauschigen Spätsommerabend fliegen und entweder in die pure Eleganz des Gin oder ein erfrischendes Mischgetränk wieder eintauchen. &#8220;Soul Of Bavaria&#8221; lädt ein, die Summe aus allem was drin ist und allem, was dahinter steckt zu ergründen.</p>
<p>Bester bayerischer Weizen, 10 Früchte und Kräuter aus aller Welt, 100% Handarbeit, absolute Sorgfalt bei der Produktion &#8211; und der wache Geist und die besondere Liebe, die aus einer über hundertjährigen Familientradition des Destilierens erwächst: Dieser Tropfen ist Seele pur.</p>
<p>Zu beziehen ist es den &#8220;Soul Of Bavaria&#8221;-Gin nicht nur für Liebhaber direkt beim Hersteller <a href="http://www.bavarian-spirits.de/07-liter-soul-of-bavaria-gin.html">BAVARIAN SPIRITS</a>!</p>
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		<title>Kinostart: DER DUNKLE TURM</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Aug 2017 14:43:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[celebacy]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewinnspiel]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Versuch ist ambitioniert und verdient Anerkennung, noch bevor die erste Szene über die Leinwand geht: Stephen Kings Epos um den &#8220;DUNKLEN TURM&#8221; kommt tatsächlich in die Kinos. Und was beim Großmeister der Fantasie und des Grusels auf eine inzwischen achtbändige Mammuterzählung mit vielen tausend Seiten und großer erzählerischer Tiefe angewachsen ist, wurde von Regisseur [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Versuch ist ambitioniert und verdient Anerkennung, noch bevor die erste Szene über die Leinwand geht: Stephen Kings Epos um den &#8220;DUNKLEN TURM&#8221; kommt tatsächlich in die Kinos. Und was beim Großmeister der Fantasie und des Grusels auf eine inzwischen achtbändige Mammuterzählung mit vielen tausend Seiten und großer erzählerischer Tiefe angewachsen ist, wurde von Regisseur Nikolaj Arcel (nach einem Drehbuch von Akiva Goldsman &amp; Jeff Pinkner) auf rund 100 Minuten eingedampft und auf handliches Kinoformat gebracht, das noch nicht mal nach Überlängenaufschlag schreit. Uff, das nennen wir Mut. Klar ist: Mit Idris Elba (als &#8220;Revolvermann&#8221; Roland Deschain) und Matthew McConaughey (als Walter O’Dim, der &#8220;Schwarze Mann&#8221;) werden zwei Ausnahmeschauspieler in den epischen Kampf geschickt, an dessen Ende nicht nur das Schicksal unserer, sondern das aller Welten steht. Eine Nummer kleiner geht es schon bei King nicht und diesem Anspruch an die ganz großen Fragen eines Kinoabenteuers trägt auch der Look von &#8220;DER DUNKE TURM&#8221; Rechnung: Natürlich ist das hier ganz großes Kino.</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/sPwuD6db4K0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Und ab dem 10.08. ist es nun endlich so weit: King-Fans und Filmfreunde weltweit können sich im Kino überzeugen, über die Macher auf dem Pfad des Balken wandelten und sie den Kampf um den Turm quer durch alle Welten erfolgreich auf die große Leinwand gebracht haben.</p>
<p>Wir verlosen für alle, die dem Revolvermann in dieser epischen Schlacht beistehen wollen, ein wahrlich ritterliches &#8220;Der dunkle Turm&#8221;-Paket, bestehend 1&#215;2 Kinotickets für &#8220;Der dunkle Turm&#8221;, 1 Filmplakat und 1x dem ersten Band von Stephen Kings Saga über die Welten von DER DUNKLE TURM. Wer gewinnen möchte, schickt bis zum 11.08. eine Mail mit dem Betreff &#8220;DER DUNKLE TURM&#8221; an verlosung@blank-magazin.de!</p>
<h6>The Dark Tower and all associated characters T &amp; © 2017 MRC.<br />
The Dark Tower, the movie © 2017 CPII and MRC. All rights reserved.</h6>
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