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<title>BLANK-Magazin</title>
<link>http://www.blank-magazin.de</link>
<description>Berliner Magazin zum Thema Gesellschaft, Diskurs und Disco</description>
<language>de-de</language>
<copyright>25.07.2010</copyright>
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<title>Literatur: John Irving liest aus „Letzte Nacht am Twisted River“</title>
<description>Über den Sinn und Unsinn einer solchen lesereise mit einer handvoll Moderatoren und Schauspielern, die den deutschen Part lesen, kann man sich streiten, doch Personenkult war und ist in der Literatur nun mal an der Tagesordnung. Also wer den Autor hinter so tollen Büchern wie „Garp und wie er die Welt sah“ oder eben „Letzte nacht am Twisted River“ mal in Echt und in Farbe sehen möchte, dem seien folgende termien ans Herz gelegt.</description>
<link>http://blank-magazin.de/termine.php#twisted_river_lesung</link>
<!--<author>Autor des Artikels &lt;E-Mail-Adresse&gt;</author>-->
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<title>Musik: Talking about Popmusic - Maxence Cyrin: NovÖ Piano (Kwaidan Records)</title>
<description>Ein melancholisches Potpourri von entschleunigten Coverversionen, kredenzt der französische Tastendandy Maxence Cyrin mit "Novö Piano".  Dabei fächert er alte und neue Klassiker (Pixies, MGMT, Beyoncé, Daft Punk, Justice) aus dem endlosen Kanon des Pop hauptsächlich nach ihren Melodieaspekten auf und und – tja – überträgt sie mit der schlafwandlerisch-jovialen Präzision eines Barpianisten in die Klangwelt des Solopianos. Und er schafft es zuweilen  tatsächlich, die Songs nochmal bis auf ihre quecksilbrige Essenz auszuwringen.</description>
<link>http://blank-magazin.de/index.php#florian_horwath</link>
<!--<author>Autor des Artikels &lt;E-Mail-Adresse&gt;</author>-->
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<title>Gesellschaft: Philotas – Ein Trauerspiel von Gotthold Ephraim Lessing</title>
<description>"Jedes Ding ist vollkommen, wenn es seinen Zweck erfüllen kann. Ich kann meinen Zweck erfüllen, ich kann zum Besten des Staates sterben: ich bin vollkommen also, ich bin ein Mann." Große Worte auf einer großen Bühne in diesem Klassiker von Lessing. Die Kritiken waren gemischt über diese Inszenierung von Boris Jacoby, doch da muss man durch. Auch Sabin Tambrea, der in diesem Stück als Prinz zu sehen ist, muss da durch. Das sind die steten Prüfungen, denen sich ein Schauspieler unterziehen muss. In den Achtzigern spielte am Deutschen Theater einst Ulrich Mühe in diesem Stück. Davon spricht man noch heute.</description>
<link>http://blank-magazin.de/termine.php#philotas</link>
<!--<author>Autor des Artikels &lt;E-Mail-Adresse&gt;</author>-->
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<title>Gesellschaft: Bitte Scharf stellen – Der Schauspieler Sabin Tambrea</title>
<description>Sabin Tambrea ist groß gewachsen. Sein Blick ist eindringlich und wachsam, doch auch sehr scheu. Sein Gesicht ist jugendlich verhärmt und voller Tiefen und seine schwarzen Haare, das lange, schmale Gesicht mit den hohen Wangenknochen und die tiefliegenden Augen lassen vielleicht vermuten, dass des jungen Schauspielers Wurzeln nicht in Deutschland, sondern in Rumänien liegen. Er hat einen scheuen, doch eindringlichen Blick und vielleicht würde man anmerken wollen, dass er in einer Zeit, in der Vampir- und Zaubersagen den jugendlichen Zeitgeist mit prägen, den richtigen Look mitbringt um dementsprechend besetzt zu werden, doch damit wird man dem Talent des Schauspielers und Feingeistes Tambrea nicht gerecht.</description>
<link>http://blank-magazin.de/index.php#sabin_tambrea</link>
<!--<author>Autor des Artikels &lt;E-Mail-Adresse&gt;</author>-->
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<title>Berlin Fashion Week 2010 (07. - 11. Juli) - Lass uns Modemärchen spielen</title>
<description>1973, 1958, 1943: Das sind die Geburtsjahre der Modewochen in Paris, Mailand und New York. Eine Ménage à trois, die mit steigendem Alter nichts von ihrer Anziehung verloren hat. Die Drei beweisen, dass in der Modebranche doch noch wertgeschätzt wird, was das 21. Lebensjahr überschritten hat. Dennoch muss sich auch hier um den Nachwuchs gekümmert werden und so sprießen seit einigen Jahren auf der ganzen Welt kleine Abkömmlinge der Damen hervor.<br/>
Die kommende Generation setzt weniger auf Glamour und Exklusivität, sondern sucht sich andere Nischen. Kunst und Design vor Human Interest. Für diesen adoleszenten Ablösungsprozess ist die Berliner Modewoche, Jahrgang 2007, allerdings noch etwas zu jung.<br/>

In Berlin wurde die letzten Jahre noch mehr gespielt als revolutioniert. Die Großen nachahmen und gleichzeitig erste eigenständige Gehversuche - irgendwo dazwischen befindet sich die Fashionweek.<br/>
Neben den üblichen Verdächtigen wie Laurel, Boss und Rena Lange sind auch neue Gesichter, wie Dawid Tomaszewski und nicht ganz so neue, wie Patrick Mohr, Lala Berlin und Starstyling dabei. Bei manch einem Namen stellt sich nur ein Fragezeichen ein. Bei der Vielzahl an Hinterhausateliers, die alleine in Berlin das Stadtbild prägen, muss sich gefragt werden warum die wirklich interessanten Shows abseits des Bebelplatzes stattfinden.<br/>

Ob es das Zirkuszelt ist, was die jungen Designer, wie Vladimir Karaleev oder Sasa Kovacevic abschreckt oder ob Berlin einfach doch nicht so weit vorne ist wie sein Ruf, dass will Blank, die kommenden Tage herausfinden und sagt:<br/>
Manege auf! </description>
<link>http://blank-magazin.de/fashionweek_2010.php</link>
<!--<author>Autor des Artikels &lt;E-Mail-Adresse&gt;</author>-->
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<title>Literatur: John King "The Football Factory" (Heyne Hardcore)</title>
<description>Der "11 Freunde"-Autor Matthias Paskowsky hat über die aktuelle Schwemme an Literatur aus dem Hooliganumfeld kürzlich treffend geurteilt: "Mittlerweile tippt jeder an einem Hooliganschinken, der in Stadionnähe mal bei Rot über die Straße gegangen ist." John King lieferte bereits 1997 mit "Football Factory" die Vorlage für den 2004 erschienen und nicht nur in entsprechenden Kreisen viel beachteten und wohlwollend besprochenen gleichnamigen Film. Seit Kurzem ist das Stück Milieu-Literatur erstmals auf Deutsch erschienen, das so viel mehr ist, als ein weiteres Blut-und-Kotze-Bekenntnis eines literarisch unbeschlagenen Alt-Haudraufs.</description>
<link>http://blank-magazin.de/index.php#football_factory</link>
<!--<author>Autor des Artikels &lt;E-Mail-Adresse&gt;</author>-->
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<!--item 4-->
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<title>Film: Exil der Träume</title>
<description>Es gibt diese Menschen, deren Anwesenheit einen alles um einen herum vergessen lassen. Die es unmöglich machen, auch nur einen Teil der eigenen Aufmerksamkeit auf etwas anderes zu richten, als die Person, der man gerade gegenüber sitzt. Begegnungen dieser Art hinterlassen Spuren, die so schnell nicht verwischt werden können und Shirin Neshat hinterlässt schon seit langem Spuren in der Welt. Ob als eine der wichtigsten zeitgenössischen Künstlerinnen, als Filmemacherin oder einfach als Mensch. BLANK traf Shirin Neshat zu einem Gespräch über ihren neuen Film Women Without Men, den Iran und die Frage, was Kunst politisch zu leisten vermag.
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<link>http://blank-magazin.de/index.php#exil_der_traeume</link>
<!--<author>Autor des Artikels &lt;E-Mail-Adresse&gt;</author>-->
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<title>Reise: Geradeaus im Kreis (Reisevorbericht von Boris Guschlbauer)</title>
<description>Seit ein paar Tagen bin ich zurück aus dem Nahen Osten. Nach Wochen der absoluten Bewegung hat mich der Stillstand des Alltags wieder. Die Realität wird durch Tagträume ersetzt, die Träume durch Fernweh. Stundenlang hänge ich abwesend über Reisenotizen und betrachte meine Fotos aus fernen Ländern. Eine ganz andere Art von Bewegung hat nun unweigerlich Besitz von mir ergriffen. Als kleinen Vorgeschmack auf die Fotostrecke aus dem Nahen Osten in der nächsten Ausgabe des BLANK Magazins hier zwei kurze Videos unterschiedlicher Bewegung aus einer Unterführung in Istanbul und der Stadt Hama in Syrien. Ich denke, man sollte Spielwarenverkäufer in Istanbul werden, um wirklich ab- und ausschalten zu können. Seid gespannt auf mehr!<br/>Euer Boris Guschlbauer</description>
<link>http://blank-magazin.de/index.php#geradeaus</link>
<!--<author>Autor des Artikels &lt;E-Mail-Adresse&gt;</author>-->
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<title>Kolumne: Blank Fashion - PT. 4 (UPDATE)</title>
<description>Manuel Cortez fotografiert Wilson Gonzalez Ochsenknecht</description>
<link>http://blank-magazin.de/fashion_pt4.php</link>
<!--<author>Autor des Artikels &lt;E-Mail-Adresse&gt;</author>-->
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<!--item 1-->
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<title>Theorie: Die BLANK Mind- &amp; Mood-Map Afrika</title>
<description>Als unser Reiseredakteur Boris Guschlbauer im letzten Jahr ankündigte sich Anfang Januar auf den Weg nach Afrika zu machen, war das nicht weiter überraschend. Er war schon an so einigen Orten, hat viel gesehen, durchwandert und erfahren. Zuletzt war er in Indien und reiste auf dem Landweg von Berlin in den Iran oder zu Fuß an die Ostsee. Afrika schien da nur eine Konsequenz. Der schwarze, der vergessene Kontinent. <br />
      Doch die Reise endete früher und der Kulturschock war größer als gedacht. Mitte Februar nahm er einen Flieger zurück nach Deutschland. Magen und Darm machten nicht mehr mit. Doch so hatte ich Boris nach einer Reise noch nie erlebt. Ausgezehrt und auf eine verstörende Art erschrocken oder zumindest tief berührt und, wenn ich das richtig einschätze, erschüttert. Aber in gewisser Weise auch bestätigt. Also, was ist da los in Afrika? Was weiß ich? Wie ist mein Informationsstand? Welche Informationen bekomme ich und woher? Und warum bekomme ich genau diese Informationen? Und was sagen diese Informationen und ergibt sich daraus ein verlässliches Bild. Man kann es nur versuchen.</description>
<link>http://blank-magazin.de/afrika.php</link>
<!--<author>Autor des Artikels &lt;E-Mail-Adresse&gt;</author>-->
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