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	<title>BLANK - Face your magazine &#187; Literatur</title>
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	<description>Gesellschaft, Diskurs, Disko</description>
	<lastBuildDate>Tue, 20 Oct 2020 13:43:39 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Genuss, auch wenn der Appetit schon lange her ist</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2020 14:47:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[celebacy]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Alles, was man für einen perfekten Teint und eine unschlagbare Ausstrahlung benötigt&#8221; soll laut Verlag in den Rezepten von Iris Lange-Fricke stecken, die die Ökotrophologin in &#8220;Glow-Food&#8221; versammelt. Und der Untertitel dieser so viel versprechenden Ansammlung weckt sogar noch mehr Erwartungen: &#8220;Strahlend schön durch die richtige Ernährung&#8221; soll der Esser werden und gemeint sind mit [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Alles, was man für einen perfekten Teint und eine unschlagbare Ausstrahlung benötigt&#8221; soll laut Verlag in den Rezepten von Iris Lange-Fricke stecken, die die Ökotrophologin in &#8220;Glow-Food&#8221; versammelt. Und der Untertitel dieser so viel versprechenden Ansammlung weckt sogar noch mehr Erwartungen: &#8220;Strahlend schön durch die richtige Ernährung&#8221; soll der Esser werden und gemeint sind mit &#8220;richtiger Ernährung&#8221; natürlich die Leckereien in ihrem Kochbuch. Uff.</p>
<p><span id="more-2520"></span></p>
<p>Da steckt ganz schön viel Gesundheit, ganz schön viel Verheißung drin, auch wenn es natürlich unstrittig ist, dass die richtigen Nährstoffe in der ausreichenden Dosierung allerhand Schönes befördert. Fingernägel und Haare wachsen nur mit den passenden Mineralstoffen und Vitaminen, die Haut leidet nicht nur durch äußere Einflüsse, sondern vor allem durch Mangel von innen.</p>
<p>All das ist bekannt, sogar hoch offiziell dokumentiert durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, die in ihren &#8220;Health Claims&#8221; aufgeschrieben hat, welche Nährstoffe welche Konsequenzen haben. Aber machen diese Verheißungen Hunger? Oder gar Appetit? Lassen wir die versprochene Schönheit der Köchinnen und Köche mal weg und widmen wir uns lieber der Schönheit der Rezepte in &#8220;Glow-Food: Strahlend schön durch die richtige Ernährung&#8221;. Die machen nämlich wirklich schön von innen &#8211; durch Zufriedenheit, durch Genuss und durch das Wissen, sich selbst etwas Gutes zu tun. Da bedarf es gar keiner Erklärung, was Zucker anrichtet, welche Ernährungsfehler &#8220;unserem Glow schaden&#8221; und allerhand anderer Beiträge, die den Rezepten voran gestellt sind. Lange-Fricke hat einen bunten Strauß an Inspirationen quer durch die Menüfolge arrangiert. Buttermilch-Variationen, fantasievolle Suppenkreationen, klassische und exotische Hauptspeisen und Nachspeisen, mit denen man sich auch weit nach dem Genuss noch gut fühlt. Dieses Buch ist die leckere Anleitung zum Genuss, der auch dann noch anhält, wenn der Appetit schon lange vorbei ist.</p>
<p><em>Iris Lange-Fricke: &#8220;Glow-Food: Strahlend schön durch die richtige Ernährung&#8221; (Thorbecke), 120 Seiten, 22,00 Euro</em></p>
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		<title>Allerhand aus aller Welt</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2020 19:19:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[celebacy]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Landkarten und Atlanten haben die Menschen seit jeher fasziniert und verführt, vom heimischen Sessel oder Schreibtisch aus, andere Kontinente und fremde Länder zu bereisen. Das hat sich auch in Zeiten von Google Earth, in denen jeder wie ein griechischer Gott über die Lande fliegen und jeden Baum und Fluss, jede Hütte und jeden Palast von [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Landkarten und Atlanten haben die Menschen seit jeher fasziniert und verführt, vom heimischen Sessel oder Schreibtisch aus, andere Kontinente und fremde Länder zu bereisen. Das hat sich auch in Zeiten von Google Earth, in denen jeder wie ein griechischer Gott über die Lande fliegen und jeden Baum und Fluss, jede Hütte und jeden Palast von oben betrachten kann, nicht geändert. Wer an dieser Art, die Welt zu erkunden, Freude hat, für den ist „Alle Welt“, ein gerade im Moritz Verlag erschienener Weltatlas, eine besonderer Genuss.</p>
<a href="#" data-accordion-group="1584" class="accordion-title">Weiter <img class="weiter-icon" width="15" height="10" alt="weiter lesen" src="http://www.blank-magazin.de/wp/wp-content/themes/blank/images/btn_lesen.png"></a><div class="accordion-content">
<p>Die polnischen Buchgestalter Aleksandra und Daniel Mizielinscy haben in mehr als drei Jahren Arbeit und mit spürbarer Liebe zum Detail einen illustrierten Weltatlas geschaffen, wie man ihn selten sieht. Zu jedem Land zeigen insgesamt über 4.000 Miniaturen traditionelle Trachten, häufige Vornamen, berühmte Figuren der Geschichte, Tierarten, beliebte Sportarten, Nationalgerichte und natürlich berühmte Sehenswürdigkeiten. Eine Weltreise mit 51 Karten über sieben Kontinente und 42 Länder. Ein Entdeckerspaß für Kinder wie für Erwachsene.</p>
<p>Alle Welt. Das Landkartenbuch<br />
von Aleksandra und Daniel Mizielinscy<br />
erschienen im Moritz Verlag<br />
112 Seiten<br />
26,00 Euro</p>
<img class="alignleft size-medium wp-image-1589" title="IMG_5855" alt="" src="http://www.blank-magazin.de/wp/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5855-550x410.jpg" width="550" height="410" />
<img class="alignleft size-medium wp-image-1588" title="IMG_5851" alt="" src="http://www.blank-magazin.de/wp/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5851-550x410.jpg" width="550" height="410" /><img class="alignleft size-medium wp-image-1587" title="IMG_5850" alt="" src="http://www.blank-magazin.de/wp/wp-content/uploads/2013/10/IMG_5850-550x410.jpg" width="550" height="410" />
</div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ich und „Alles was rund ist“</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Apr 2014 19:16:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[celebacy]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin rund und das hat einen Grund. Nein, das ist noch nicht der Höhepunkt der heutigen Kochbuch-Preisung. Der Grund ist, ich koche gern. Und wenn ich koche, esse ich auch. Und wenn das Runde ins Eckige muss, dann bedeutet das bei mir, ich lege mich mit einer schönen Neuerscheinung ins Bett, schmökere mich durch [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin rund und das hat einen Grund. Nein, das ist noch nicht der Höhepunkt der heutigen Kochbuch-Preisung. Der Grund ist, ich koche gern. Und wenn ich koche, esse ich auch. Und wenn das Runde ins Eckige muss, dann bedeutet das bei mir, ich lege mich mit einer schönen Neuerscheinung ins Bett, schmökere mich durch Seiten voller vielversprechender Rezepte und plane so die nächsten Tage und Wochen.</p>
<a href="#" data-accordion-group="1928" class="accordion-title">Weiter <img class="weiter-icon" width="15" height="10" alt="weiter lesen" src="http://www.blank-magazin.de/wp/wp-content/themes/blank/images/btn_lesen.png"></a><div class="accordion-content">
<p>Auf meinem Nachttisch liegt „Alles was rund ist“ von Juliane Pieper. Die Berliner Illustratorin hat – und hier schließt sich auch wieder ein Kreis – im Fußball-WM-Jahr 2014 ein liebevoll illustriertes Büchlein herausgebracht, dass sich runden Köstlichkeiten in allen Geschmackrichtungen aus aller Herren Länder widmet.</p>
<p>Meatballs, Fishballs, Sweetballs &#8230; was das Herz begehrt. Hier steht’s drin. Und geschmückt ist das Ganze mit so lustigen und liebevollen Illustrationen, dass man das Buch auch gerne den lieben Kleinen überlassen kann während man in der Küche werkt. Doch auch der Küchenvorstand hat eine Menge zu entdecken. Nämlich, dass sich hinter dem Begriff Meatball nicht nur ein liebloser Fleischklops versteckt, sondern ein ganzes Universum an variantenreichen Rezepten. Wie wäre es mit Lammbällchen mit Ziegenkäse und karamellisierten Zwiebeln? Oder chinesischen Perlenbällchen Land und Wasser? Wem jetzt schon der Speichel fließt dem sei gesagt, da ist noch viel viel mehr! Holländische Pfeffernüsse, persische Walnuss-Fleischbällchen, albanische Qofte &#8230; eine kulinarische Weltumrundung.</p>
<p>Also, wer handliches rundes Essen, lustige Illustrationen und alltagstaugliche Rezepte sucht, hier kann man nichts falsch machen. Eine schöne runde Sache.</p>
<p><b>Alles was rund ist<br />
</b>Juliane Pieper<br />
Erschienen bei Jacoby und Stuart<br />
Gesehen für 19.95 Euro</p>
<img class="alignleft size-medium wp-image-1930" alt="001-144_ALLES-WAS-RUND-IST.indd" src="http://www.blank-magazin.de/wp/wp-content/uploads/2014/04/019_ALLES-WAS-RUND-IST-550x764.jpg" width="550" height="764" /><img class="alignleft size-medium wp-image-1932" alt="001-144_ALLES-WAS-RUND-IST.indd" src="http://www.blank-magazin.de/wp/wp-content/uploads/2014/04/011_ALLES-WAS-RUND-IST-550x765.jpg" width="550" height="765" /><img class="alignleft size-medium wp-image-1931" alt="001-144_ALLES-WAS-RUND-IST.indd" src="http://www.blank-magazin.de/wp/wp-content/uploads/2014/04/039_ALLES-WAS-RUND-IST-550x765.jpg" width="550" height="765" />
<p>&nbsp;</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>&#8220;Geradeaus im Kreis&#8221; – Lesung mit Boris Guschlbauer</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Feb 2014 19:48:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[celebacy]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn unser Reiseredakteur Boris Guschlbauer die Menschen unter dem so harmlos daher kommenden Label &#8220;Lesung&#8221; zu sich lockt, ist das eigentlich unseriöses Understatement. Denn der Weitgereiste liest nicht, er performt. Mit Stimme, Geschichten, Körper und diversen Hilfsmitteln. Mal mit, mal ohne Klamotten. Die Stuttgarter Zeitung schrieb einst über den stolzesten Sohn des gesamten Bundeslandes: &#8220;&#8230;Der [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn unser Reiseredakteur Boris Guschlbauer die Menschen unter dem so harmlos daher kommenden Label &#8220;Lesung&#8221; zu sich lockt, ist das eigentlich unseriöses Understatement. Denn der Weitgereiste liest nicht, er performt. Mit Stimme, Geschichten, Körper und diversen Hilfsmitteln. Mal mit, mal ohne Klamotten. Die Stuttgarter Zeitung schrieb einst über den stolzesten Sohn des gesamten Bundeslandes: &#8220;&#8230;Der Schriftsteller, Typ Waldschrat mit Hipstereinschlag performte seine Texte in einer schrägen Art und Weise, die am besten unter dem Stichwort Vortrag auf LSD beschrieben werden kann&#8230;&#8221; Entsprechend vorgebildet wird der Redakteur sicher dann auch Samstag in Stuttgart wieder dabei sein, wenn Boris Guschlbauer in den Jugendclub Rohr in der Alten Schule (Egelhaafstr.1) lädt. Unter dem Motto &#8220;Geradeaus im Kreis&#8221; performt er wieder Texte aus aller und seiner Welt und verspricht: &#8220;Für Unentschlossene: Es wird NICHT jugendfrei, der Eintritt ist frei und es wird ein Einhorn-Chor geben!&#8221; Alles klar? Dann nix wie hin. Los geht´s um 20 Uhr!</p>
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		<title>2013: Das haben wir gelesen</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Dec 2013 12:43:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[johannes]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher des Jahres 2013]]></category>
		<category><![CDATA[Carolin Emcke]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Skudlarek]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Schiemann]]></category>
		<category><![CDATA[Tine Plesch]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Herndorf]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Bücher haben wir 2013 gelesen und geliebt, gekauft, verschenkt und gefunden, in den Schrank gestellt oder in das Coffee Table Book-Sortiment aufgenommen und Gästen als Fetisch präsentiert. Von den verstörend klaren Textfetzen eines vom Leben Abschied nehmenden Autors, über zeitgenössische Lyrik und epische Entwürfe von Zeit, Gegenwart und Liebe, bis zu linker Theorie, Feminismus, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Bücher haben wir 2013 gelesen und geliebt, gekauft, verschenkt und gefunden, in den Schrank gestellt oder in das Coffee Table Book-Sortiment aufgenommen und Gästen als Fetisch präsentiert. Von den verstörend klaren Textfetzen eines vom Leben Abschied nehmenden Autors, über zeitgenössische Lyrik und epische Entwürfe von Zeit, Gegenwart und Liebe, bis zu linker Theorie, Feminismus, großen belletristischen Gesten, eindringlichen, psychodelischen Fotografien und den obligatorischen Berlin-Befindlichkeiten. Hier sind sie, unsere 20 Bücher des Jahres, wie immer höchst subjektiv und voreingenommen, die Schnittmenge von Blank-Machern, Schreibern, Fotografen, Lesern und Freunden des Hauses. Sollte natürlich als dringende Empfehlung verstanden werden.</p>
<p><span id="more-1799"></span></p>
<p>1.</p>
<p>Wolfgang Herrndorf <strong>Arbeit und Struktur</strong> (Rowohlt Verlag)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>2.</p>
<p>Stephen King <strong>Der Anschlag</strong> (Heyne Hardcore)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>3.</p>
<p>Carolin Emcke <strong>Wie wir begehren</strong> (S.Fischer)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>4.</p>
<p>Horst, Hund und Brodt <strong>Das Grau, die Tage</strong> (Eigenverlag)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>5.</p>
<p>Philipp Schiemann <strong>Gnadenlos</strong> (Grupello Verlag)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>6.</p>
<p>Jonas Lüscher <strong>Frühling der Barbaren</strong> (C.H. Beck)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>7.</p>
<p>Sarah Schönfeld <strong>All You Can Feel</strong> (Kerber)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>8.</p>
<p>Jan Skudlarek <strong>Elektrosmog</strong> (Luxbooks)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>9.</p>
<p>Thomas Glavinc <strong>Das größere Wunder</strong> (Hanser Verlag)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>10.</p>
<p>Susanne Gretter (Hg.) <strong>Berlin bei Nacht</strong> (Suhrkamp)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>11.</p>
<p>Katherine Angel <strong>Ungebändigt</strong> (Klett-Cotta)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>12.</p>
<p>Nilz Bokelberg <strong>Endlich gute Musik</strong> (Dumont Verlag)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>13.</p>
<p>Stefan Kalbers <strong>Notausgang</strong> (Unsichtbar Verlag)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>14.</p>
<p>Iris Radisch <strong>Camus. Das Ideal der Einfachheit.</strong> (Rowohlt)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>15.</p>
<p>Irvine Welsh <strong>Skagboys</strong> (Heyne Hardcore)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>16.</p>
<p>Egon Flaig <strong>Gegen den Strom. Für eine säkulare Republik Europa</strong> (zu Klampen)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>17.</p>
<p>Andrew Birkin <strong>Jane &amp; Serge: A Family Album</strong> (Taschen)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>18.</p>
<p>Helmut Kuhn <strong>Gehwegschäden</strong> (Heyne Hardcore)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>19.</p>
<p>Tine Plesch <strong>Rebel Girl. Popkultur und Feminismus</strong> (Ventil Verlag)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>20.</p>
<p>Daniel Kehlmann <strong>F</strong> (Rowohlt)</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Geschenktipp 1: Reise nach Jerusalem</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Dec 2013 20:02:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[celebacy]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum ein Tag vergeht, ohne dass uns Meldungen erreichen, die die meisten von uns Zeit ihres Lebens als den „Nahostkonflikt“ mit Schulterzucken quittieren. Längst ist man sich auch nach hitzigen Debatten auf Stehpartys und an Stammtischen einig: es gibt keine wirkliche Lösung, das Thema polarisiert und es wird wohl noch lange so weitergehen. Doch hier [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum ein Tag vergeht, ohne dass uns Meldungen erreichen, die die meisten von uns Zeit ihres Lebens als den „Nahostkonflikt“ mit Schulterzucken quittieren. Längst ist man sich auch nach hitzigen Debatten auf Stehpartys und an Stammtischen einig: es gibt keine wirkliche Lösung, das Thema polarisiert und es wird wohl noch lange so weitergehen. Doch hier und da, gibt es eine Sternstunde, einen Hoffnungsschimmer, ein Licht am Firmament. Hier liegt es nun vor uns, das Kochbuch „Jerusalem“ von Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi, einem Israeli und einem Palästinenser, die das Beste aus ihrer Heimat für uns in gut verdaubare Mahlzeit-Happen zwischen zwei wunderschöne und sinnliche Buchdeckel gepresst haben. Es einfach Kochbuch zu nennen, wird dem Inhalt allerdings nicht gerecht.</p>
<a href="#" data-accordion-group="1754" class="accordion-title">Weiter <img class="weiter-icon" width="15" height="10" alt="weiter lesen" src="http://www.blank-magazin.de/wp/wp-content/themes/blank/images/btn_lesen.png"></a><div class="accordion-content">
<p>Was hier serviert wird, ist Landeskunde, Kulturreise und Kulinarik auf höchstem Niveau. Schon beim ersten Durchblättern ist man unsicher, ob man besser sofort eine Reise buchen sollte oder ob man dem Drang nachgibt, zum nächstgelegenen Markt zu pilgern um nach einem ausgiebigen Einkaufsbummel eines der Gerichte nachzukochen. Wir haben uns für Letzteres entschieden und wurden belohnt mit himmlischen Düften, Kurzweil und einem sehr delikaten Abendessen. Doch zurück zur Entstehung des Buches.</p>
<p>Beide Autoren wurden in Jerusalem geboren und lernten sich 30 Jahre später in London kennen. Dort betreiben sie heute gemeinsam vier Coffeeshops und ein Restaurant. Was sie verbindet sind die kulinarischen Wurzeln und die Liebe zu ihrer Heimat. Die Küche Jerusalems ist eine interessante Mischung aus dem Besten, was aus Europa, dem Nahen Osten und Afrika über Jahrtausende den Weg in die Stadt fand. Sie ist überreich an exotischen Aromen, geprägt von raffinierten Gewürzmischungen und bestimmt von durchaus alltagstauglichen Zubereitungsarten. Im Buch selbst finden sich viele ausdrucksstarke Bilder und launige Alltagsgeschichten, die einen harmonischen Reigen um die 126 Rezepte bilden. Zusammengefasst: ein großartiges Geschenk für alle, die Genuss lieben, ihr Fernweh zelebrieren, in Vorfreude schwelgen und gerne wieder daran glauben möchten, dass am Ende doch noch alles gut wird &#8230;</p>
<p><b>Jerusalem</b><br />
Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi<br />
Verlag Dorling Kindersley, 2013<br />
Gebundene Ausgabe, 320 Seiten</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>„Elektrosmog“ von Jan Skudlarek</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Dec 2013 17:53:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[johannes]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[erschienen bei: luxbooks Illustration: simone kornappel Ein wunderbares, lila farbenes Buch liegt in meinen Händen. Also so ein Buch, das zeigt, warum Print nicht sterben, das zu einem hübschen Begleiter werden kann. Ich schlage es auf und finde kurze, gebündelte Gedichte in Blockform, mit Punkten, in Kleinschreibung. Eins pro Seite. Zuerst fällt es mir ein [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>erschienen bei: <a href="http://www.luxbooks.de/buecher/jan-skudlarek-elektrosmog">luxbooks</a></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://juliaschramm.de/wp-content/uploads/2013/12/kornappel-welle.jpg" rel="lightbox" title="„Elektrosmog“ von Jan Skudlarek"><img class="aligncenter" alt="kornappel welle" src="http://juliaschramm.de/wp-content/uploads/2013/12/kornappel-welle.jpg" width="960" height="676" /></a>Illustration: simone kornappel</p>
<p><span id="more-1749"></span>Ein wunderbares, lila farbenes Buch liegt in meinen Händen. Also so ein Buch, das zeigt, warum Print nicht sterben, das zu einem hübschen Begleiter werden kann. Ich schlage es auf und finde kurze, gebündelte Gedichte in Blockform, mit Punkten, in Kleinschreibung. Eins pro Seite. Zuerst fällt es mir ein wenig schwer in die Sprache zu finden, auch wenn ich die Gedichte von Jan Skudlarek bereits kenne. Es ist schließlich der Versuch die Welt, wie sie sich uns zeigt, mit Worten zu beschreiben, die aus dieser Welt kommen. Ich mag das. Lyrik sollte immer der Versuch sein in der Welt der Wörter Entdeckungen zu machen, Kombinationen zu finden, die etwas ausdrücken, was vorher nicht ausgedrückt werden konnte. So werden alt bekannte Momente genauso neu gefasst, wie neue Momente überhaupt erst eingefangen.</p>
<a href="http://juliaschramm.de/wp-content/uploads/2013/12/hautzone-morgens.jpg" rel="lightbox" title="„Elektrosmog“ von Jan Skudlarek"><img class="size-full wp-image-2570 aligncenter" alt="hautzone, morgens" src="http://juliaschramm.de/wp-content/uploads/2013/12/hautzone-morgens.jpg" width="456" height="405" /></a>
<p>Skudlarek versteht sein Handwerk, arbeitet mit dem lyrischen Doppelcharakter, der das Gedicht erst zum Puzzle und so zum Gedicht macht. Gedichte sind immer auch Puzzle, verschachtelte Momentaufnahmen, denen eins sich Stück für Stück nähert. Ein dicker Schwall Realität versteckt hinter Worten, die anders genutzt werden, als wir es gewohnt sind und dennoch Dinge beschreiben, die wir kennen, denen wir vertraut sind. Irgendwie. Und deswegen scheint es beim ersten Lesen, dass sich Skudlarek in der Mühe die Welt in ihrer heutigen Beschaffenheit zu erfassen, ab und an in dem Smog, den er zu beschreiben sucht, verliert. Und doch, wenn eins genau hinschaut, dann zeigt sich im metamodernen Nebel eine Haltung. Zaghaft, wie es junge Lyriker gerne tun. Und so erwacht die Hoffnung auf einen künftigen Lyriker, der sich einmischt, mit abermaligem Lesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<a href="http://juliaschramm.de/wp-content/uploads/2013/12/hütchenspieler.jpg" rel="lightbox" title="„Elektrosmog“ von Jan Skudlarek"><img class="aligncenter" alt="hütchenspieler" src="http://juliaschramm.de/wp-content/uploads/2013/12/hütchenspieler.jpg" width="458" height="529" /></a>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und wie es so ist mit guten Gedichten, harmonieren sie mit einem Teil deines Lebens, von dem du weißt, dass er nichts mit dem Leben desjenigen zu tun hat, der das Gedicht schrieb. Wenn die Momentaufnahme zum Moment wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<a href="http://juliaschramm.de/wp-content/uploads/2013/12/amtsmüde.jpg" rel="lightbox" title="„Elektrosmog“ von Jan Skudlarek"><img class="aligncenter" alt="amtsmüde" src="http://juliaschramm.de/wp-content/uploads/2013/12/amtsmüde.jpg" width="455" height="579" /></a>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was bleibt also am Ende von Elektrosmog? Skudlarek findet Worte für eine Welt, die kaum noch wörtlich zu nehmen ist, schreibt Gedichte, die anregen, die aufrütteln, zum Nachdenken anregen und irgendwie doch seltsam bleiben, unzugänglich, verschlossen. Metamoderne Lyrik vom Feinsten. Aber ich mag ja auch Jazz.</p>
<p>Abgesehen davon, will ich jetzt nochmal Fight Club gucken.</p>
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		<title>Und Kennedy war vielleicht doch keiner von den Guten. Stephen King und die dystopische Versuchung</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Oct 2013 20:12:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[johannes]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Der Anschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Jake Epping]]></category>
		<category><![CDATA[Stephen King]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitportal]]></category>

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		<description><![CDATA[Tollwütige Mörderhunde. Trucks, die sich mit anderen Maschinen verbünden um die Menschheit zu unterjochen. Mädchen, die es Feuer regnen lassen. Kuscheltiere und durchtrennte Achillessehnen. Wahnsinnige Krankenschwestern mit Hang zur Folterei und Amputation und Fernsehshows, die zur Menschenjagd ermuntern. Nach einer kleinen Vielzahl seiner Büchern war ich mit vierzehn durch mit dem Autor Stephen King und [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1542" src="http://www.blank-magazin.de/wp/wp-content/uploads/2013/10/anschlag-120x190.jpg" alt="" width="120" height="190" /> </br>Tollwütige Mörderhunde. Trucks, die sich mit anderen Maschinen verbünden um die Menschheit zu unterjochen. Mädchen, die es Feuer regnen lassen. Kuscheltiere und durchtrennte Achillessehnen. Wahnsinnige Krankenschwestern mit Hang zur Folterei und Amputation und Fernsehshows, die zur Menschenjagd ermuntern. Nach einer kleinen Vielzahl seiner Büchern war ich mit vierzehn durch mit dem Autor Stephen King und widmete mich der deutschen Nachkriegsliteratur, der Philosophie und der amerikanischen Literatur der Gegenwart. Zu letzterer gehörte King nicht dazu. Das zumindest dachte ich. Ich hätte schwören können, mich dem Phänomen Stephen King ab jetzt immer entziehen zu können. „Der Anschlag“ hat mich jedoch eines besseren belehrt.</p>
<p><span id="more-1541"></span></p>
<p>Stephen King ist im Olymp der zeitgenössischen, amerikanischen Hochliteratur angekommen und hat in diesem Jahr, in dem sich Kennedys Todestag am 22. November zum 50. mal jährt, einen fantastischen Roman vorgelegt, der am historischen Selbstverständnis von Gut und Böse zweifeln lässt und nebenbei ein Bild der amerikanischen Provinz der späten 50er und frühen 60er Jahre zeichnet, das man mit solcher Präzision und detailverliebter Zärtlichkeit lange nicht gelesen hat und das ihn auf eine Stufe mit Geschichtenerzählern wie Irving stellt.</p>
<p>Der durchschnittliche High School Lehrer Jake Epping bekommt die einmalige Chance (die sich gar nicht als so einmalig herausstellt) durch ein Zeitportal zurück in das Jahr 1958 zu reisen, um das fünf Jahre später stattfindende Attentat auf John F. Kennedy zu verhindern. Eine Art heilige Mission, die das bereits geschehene Schicksal Amerikas in andere Bahnen lenken könnte, in vermeintlich bessere. Doch das Schicksal, die Geschichte, das bereits Geschehene scheint sich gegen eine Einmischung zu wehren und legt Jake mehr als nur einen Stein in den Weg.</p>
<p>Selten lagen in der literarischen Gegenwart der Vergangenheit der utopische und der dystopische Gedanke so eng beieinander, selten wurde stärker am zarten Gerüst des amerikanischen Traums und der Legende eines liberalen Amerikas unter John F. Kennedy gerüttelt wie hier. Zudem erzählt King mit „Der Anschlag“ eine der ganz großen Liebesgeschichten und zeigt auch dadurch seinen Hang zum Paranormalen. King will keine Fragen beantworten und bezieht doch Position im Wirrwarr der Verschwörungstheorien um den Mord an Kennedy und dem Attentäter Lee Harvey Oswald, dessen Leben und Motive einem nie näher gebracht wurden als in diesem Buch, dem 51. von Stephen King und wahrscheinlich sein bestes.</p>
<p>(JF)</p>
<p>Stephen King &#8220;Der Anschlag&#8221;, Heyne Verlag, Hardcover &amp; Taschenbuch</p>
<p><a title="Folge dem Autor auf Twitter" href="http://www.twitter.com/johannesfinke">Folgen Sie dem Autor auf Twitter</a></p>
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		<title>&#8220;F&#8221; &#8211; Daniel Kehlmann</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Sep 2013 17:25:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[celebacy]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 1975 in München geborene Daniel Kehlmann ist ein großartiger Schriftsteller, das ist unbestritten. Und auch wenn die &#8220;Die Vermessung der Welt&#8221; mir das Herz nicht vollständig zu erwärmen wusste, so hatte er mich bereits mit &#8220;Ich und Kaminski&#8221; oder danach mit der Kurzgeschichte &#8220;Rosalie beschließt zu sterben&#8221; aus &#8220;Ruhm&#8221;. Was er da jetzt aber [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der 1975 in München geborene Daniel Kehlmann ist ein großartiger Schriftsteller, das ist unbestritten. Und auch wenn die &#8220;Die Vermessung der Welt&#8221; mir das Herz nicht vollständig zu erwärmen wusste, so hatte er mich bereits mit &#8220;Ich und Kaminski&#8221; oder danach mit der Kurzgeschichte &#8220;Rosalie beschließt zu sterben&#8221; aus &#8220;Ruhm&#8221;. Was er da jetzt aber mit seinem neuen Roman &#8220;F&#8221; wieder veranstaltet, ist erneut über jede Kritik erhaben. Einzig, ob einen die Frage nach der Existenz des Zufalls interessiert, oder ob man den Zwillingen wie deren Halbbruder auf ihrem schicksalhaften Lebensweg folgen will, bleibt Geschmackssache. Ich mochte es.</p>
<a href="#" data-accordion-group="1474" class="accordion-title">Weiter <img class="weiter-icon" width="15" height="10" alt="weiter lesen" src="http://www.blank-magazin.de/wp/wp-content/themes/blank/images/btn_lesen.png"></a><div class="accordion-content">
Einige der besten Zeilen:</p>
<p><em>Jahre später, sie waren längst erwachsen und ein jeder verstrickt in sein eigenes Unglück&#8230;..</em><br />
<em>Ich verfehle die meisten Töne, aber das gehört zu meinem Beruf, fast alle Pfarrer singen schlecht.</em><br />
<em>Ein Priester muss vorsichtig sein dieser Tage, harmlose Gesten gibt es nicht mehr.</em><br />
<em>Ich beneide Alkoholiker. Filme werden über sie gedreht, man engagiert die besten Schauspieler, man schreibt über sie Reportagen und Romane.</em><br />
<em>Wie, wenn wir immer derselbe sind, in immer anderen Träumen?</em><br />
<em>Die Hälfte der verbliebenen Strecke wird wieder eine Hälfte haben und diese wieder eine, und da verstehe ich, dass Zeit nicht nur unendlich lang ist, sondern auch unendlich dicht, zwischen einem Moment und dem nächsten liegen immer unendlich viele andere Momente; wie kann sie überhaupt vergehen?</em></p>
<p><span class="autor">Roman Libbertz</span></p>
</div>
<em>         </em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Jonas Lüscher – Frühling der Barbaren (C.H.Beck)</title>
		<link>http://www.blank-magazin.de/wp/2013/09/jonas-luscher-fruhling-der-barbaren-c-h-beck/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Sep 2013 18:30:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[celebacy]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus unvorstellbaren Gründen hat sein Roman zunächst keinen Verlag gefunden. So debütierte Jonas Lüscher mit einer Novelle. Und diese Geschichte über ein hedonistisches Fest mit Knalleffekt ist ein Juwel. Vollkommen zu Recht auch für den Deutschen Buchpreis nominiert.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Aus unvorstellbaren Gründen hat sein Roman zunächst keinen Verlag gefunden. So debütierte Jonas Lüscher mit einer Novelle. Und diese Geschichte über ein hedonistisches Fest mit Knalleffekt ist ein Juwel. Vollkommen zu Recht auch für den Deutschen Buchpreis nominiert.</p>
<a href="#" data-accordion-group="1333" class="accordion-title">Weiter <img class="weiter-icon" width="15" height="10" alt="weiter lesen" src="http://www.blank-magazin.de/wp/wp-content/themes/blank/images/btn_lesen.png"></a><div class="accordion-content">
<p>Einige der besten Zeilen:</p>
<p><em>Hinter den spiegelnden Scheiben des Reisebusses ließen sich schemenhaft die Gesichter zahlreicher Touristen ausmachen, die teils blass und mit offenem Mund auf die Szenerie starrten, teil ihre Gesichter an die Scheibe drängten und möglichst viel des Schlamassels auf ihre Speicherkarten zu bannen versuchten, damit sich die Geschichte daheim illustrieren ließ.</em></p>
<p><em>Ich hatte es mir zum Grundsatz gemacht, undurchsichtige Dinge, die kaum zu verstehen waren und die außerhalb meiner Reichweite lagen, als Anlass zur Sorge auszuschließen, und damit bin ich bis zum heutigen Tag gut gefahren.</em></p>
<p><em>Nur weil man etwas erlebt hatte, hiess es noch lange nicht, dass man wusste, was es bedeutete.</em></p>
<p><em>Quicky, der sich mittlerweile aller Kleidung, bis auf eine knittrige Chino, entledigt hatte und breitbeinig auf einer Sonnenliege ruhte, reagierte gelassen, schleuderte sein nutzloses gewordenes Telefon mit einer schnellen Bewegung aus dem Handgelenk in das irisierende Blau des Schwimmbeckens, wo es für das erste Blutvergießen an jenem Tag sorgte, als es nämlich nicht einfach wie ein Stein versank, sondern, seiner flachen Form geschuldet, drei, vier Mal auf der Wasseroberfläche lustig aufhüpfte und schlussendlich der schwimmenden Leiterin einer privaten Kinderkrippe, die bis zu jenem Moment ein bisschen wie Romy Schneider ausgesehen hatte, die Vorderzähne ausschlug.</em></p>
<p><span class="autor">Roman Libbertz</span></p>
</div>
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