Archive for Februar, 2013

Zeit für Veränderung

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Endlich, möchte man sagen, kommt mal jemand auf die Idee: Uhren aus Pappe. Ging es bisher doch eher darum, Zeiteisen für die Ewigkeit, mit immer neuen Funktionen, Bauweisen und -stoffen, zu schaffen, besinnt man sich bei PAPPUHR aufs Wesentliche: Die Anzeige der Vergänglichkeit mit Hilfe von leicht verfügbaren, nachwachsenden Rohstoffen. Was für ein wichtiges Statement in diesen Tagen: Die Zeit lässt sich nicht einfangen und schon gar nicht aufhalten – egal, mit welchem Gerät. Auf anderen Spielfeldern ist es aber schon fünf vor zwölf und die Zeit schreitet weiter voran, wie sie es eben immer so unerbittlich tut. Es ist so weit, sich bewusst zu machen, dass die Ressourcen endlich sind und die Tage gezählt sind, in denen Prestige über allem stand. Das Zeitalter des Geistes und der Verantwortung ist angebrochen. Ausrufezeichen setzt man hier nicht mehr mit teuer und groß, Prestige erringt man durch die Kraft des Vorbilds. Und es ist heute doch so einfach wie nie zuvor, Style und Bewusstsein um unseren Planeten miteinander zu verbinden, denn langweilig war gestern. PAPPUHR setzt auf freches Design auf reißfestem Papier – garantiert wetterfest – und gibt dem interessierten Zeitgeistler in der HIPSTER und CMYK-Kollektion die Wahl zwischen knalligen Motiven.

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Die ARTIST EDITION versammelt die Kunst von Designern, Photographen und anderen Kreativen und macht PAPPUHR damit zum neuen VIP-Bändchen der Hauptstadt. Effektiver konnte man sich selten als VIP zu erkennen geben. Egal, bei welcher Gelegenheit. Für weitere Information rund um dieses spannende Projekt schaut vorbei auf www.pappuhr.de – oder gewinnt einfach eine HIPSTER-Uhr, indem ihr bis zum 15.03. eine Mail mit dem Betreff “Zeit für Veränderung” an verlosung(at)blank-magazin.de schickt. Welches Modell ihr gewinnt, sucht Ihr Euch dann einfach selbst aus. Viel Glück.

Der Frühling kommt zum Tragen

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Während diese Zeilen entstehen, tröpfelt mehr als dass er schneit ein Sulz aus Schneematsch aus dem Berliner Himmel. Wie soll man unter diesen Umständen dem Frühling das Wort reden? Das geht doch gar nicht. Es sei denn, man darf eine Verlosung betexten, die das Schöne mit einer solchen Vehemenz herauf beschwört, dass es schon Ende Februar warm ums Herz wird. Freunde, wir zaubern euch die Sonne an die Füße und verlosen je ein paar Sperry Top Sider in den Größen 40 für die Damen und 45 für die Herren unter Euch.

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Aufmerksame BLANK-Leser kennen den Schuh schon, denn er ist so etwas wie ein Evergreen bei uns. Und das hat gute Gründe, denn diese Schuhe sind so schick wie hochwertig, so spannend und extrovertiert wie ihr und wir. Ein kurzer Blick auf die klassische Linienführung, ein wohlwollendes Nicken nach Prüfung der detailversessenen Verarbeitung und es ist klar: Diese Schuhe werden treuer guter Freund und treuer Begleiter bei vielen Anlässen in den kommenden Monaten. Aber nur, wenn ihr bis zum 5.3. eine Mail mit dem Betreff “Der Frühling ist doch für die Füße!” an verlosung(at)blank-magazin.de sendet.

DBC Pierre

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Da las ich, dass der große Werner Herzog eines der letzten Vorhaben von Bernd Eichinger in Angriff nehmen will. Kurzerhand kaufte ich mir also diesen „Jesus von Texas“ vielleicht ein wenig um der Zeit voraus zu sein, aber vor allem um herauszufinden was diese zwei Männer so bewegt haben musste. Das Buch so, merkte ich schnell lebt, von seinem Stil, von den schnellen unvorhersehbaren Wendungen und von seinem großen Witz, doch vor allem pulsiert es. Nie zuvor befand ich mich in der Situation, dass mein Kumpel eben 16 Menschen erschossen, sich anschließend selbst hingerichtet hatte und die gesamte Öffentlichkeit es irgendwie auch mir in die Schuhe schieben wollte. Ein unglaublicher Ritt, der mich selbstverständlich dazu brachte, mit DBC Pierre in Kontakt zu treten, aber natürlich nicht um etwas vorwegzunehmen.

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Er ist wieder da. Und das mit den Juden bleibt nicht witzig.

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Es war irgendwie klar, dass irgendeiner so ein Buch schreiben wird. Der Führer und die Gegenwart. Was ein Szenario. Wie nahe liegend. Der Führer im hippen Berlin von Heute, zwischen Medienwahnsinn, politischer Groteske und den einfachen Menschen, den Volksgenossen und Genossinnen, die ihm zuerst einmal mit Argwohn, Verwirrung („Sind sie von Raab?“) und Empörung begegnen (wer will es ihnen verdenken), ihn aber schnell zum Comedystar hochjubeln (wer will es ihnen verdenken).

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Warum Hitler im Berlin des Jahres 2011 nach Benzin riechend und mit Erde am Beinkleid erwacht, warum er nicht einfach tot geblieben ist und warum dies eine Art Einzelschicksal („Wo ist Bormann?“) zu scheint, überlässt der Autor gekonnt des Lesers eigener Erklärungsnot. Hier wird nicht groß konstruiert, hier wird erzählt. Und das ist erst einmal ganz gut. Die ersten Lacher lassen demzufolge nicht lange auf sich warten („Hitlerjunge Ronaldo, wo gehts zur Straße?“) und Autor  Timur Vermes lässt keine Kalauer und Seitenhiebe aus, um die Bundesrepublik der Gegenwart als einen Ort zu beschreiben, in dem es von grotesken Berühmtheiten, unfähigen Politikern, und unzufriedenen Volksgenossen nur so wimmelt. Jeder bekommt sein Fett weg, egal ob Kriegshelden wie Paulus, Ministerpraktikanten wie die Luschen von der FDP, Fernsehfritzen und Medienheinis, Kretins und Asiaten und natürlich alle Feinde des deutschen Volkes bzw. der deutschen Rasse, die Juden, die Türken, die Bolschewiken und all die anderen. Und der Judenfuchs auch. Und die die Geschicke der Nation lenkende Matrone.

Natürlich ist es ganz groß, wenn sich der Führer in der heruntergekommenen Parteizentrale der NPD den völlig derangierten Holger Apfel vorknöpft und hinterher der versammelten Presse erklärt, dass dies keine Partei sei, in der ein aufrechter Deutscher Mitglied sein sollte. Oder wie er, respektlos wie der selbst-erklärte größte Feldherr und Führer nun mal sein darf, das deutsche Moral-Orakel Helmut Schmidt als rollenden Schwelbrand ohne jegliche historisch-relevanten Leistungen entlarvt bzw. diffamiert (suchen sie sich es aus) und die auf gegenseitige Beschäftigung und Vernichtung von Juden und Moslems angelegte Gründung des Staates Israels als taktisch nicht unkluges Machwerk bejubelt, das alles ist in seiner Deftigkeit humorig, gar witzig. Und mit Sicherheit trifft „Er ist wieder da“ auch den sarrazenischen Zeitgeist der gesellschaftlichen Grauzone, nur wird es da leider zuweilen nun einmal kritisch, denn „das mit den Juden ist nicht witzig“, wie der Führer selbst des öfteren anmerkt und wie in aktuellen Diskuren wie dem um jJkob Augstein auch immer wieder deutlich wird. Natürlich ist dieses Buch schändlicher als alle Sarrazins, Pastörs, Freiwild-Fans und Mitglieder des nationalem Kampfverbandes sächsische Schweiz zusammen, doch das ist vielleicht ganz gut so: Fortschritt lebt von Übertreibung.

Gegen Ende geht Vermes dann leider die Luft aus. Lieblos entlässt er den Führer in die Mitte der Gesellschaft. Erst wird er Comedystar und dann, nachdem zwei real-extierende Volksgenossen aus der braunen Szene ihn übelst zusammenschlagen, zur Gallionsfigur gegen rechte Gewalt und Rechtsradikalismus. Das entbehrt natürlich nicht einer gewissen Komik, doch Vermes verpasst hier auch die Chance, den historischen Fakten in ihrer Grausamkeit gerecht zu werden. Gerecht ist das Buch jedoch was die Preisgestaltung angeht, denn 19,33 € deuten darauf hin, dass hier genau kalkuliert wurde. Vielleicht wie beim ganzen Buch.

„Ich bin wieder da“, Timur Vermes, Eichborn Verlag, 19,33 €
Elmar Bracht

Grammy® Nominierung für alle

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Was für ein Label, was für eine Compilation: “GRAMMY® NOMINEES 2013″ versammelt 22 Tophits und Künstler, die im vergangenen Jahr für Furore gesorgt haben und am 10. Februar in zumindest einer Kategorie für den begehrtesten und renommiertesten Musikpreis der Welt nominiert waren. Die Tracklist ist ein sorgfältig verlesenes Sammelsurium von internationalen SUperstars wie Pink, Adele oder Taylor Swift und vielen mehr. Der eigentliche Star aber ist die Compilation selbst: Bereits in der 19. Generation erscheint der Sampler mit der großen Geschichte.

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Durch einen einzigartigen Zusammenschluss aller Majorvertriebe für “GRAMMY® NOMINEES” wird dieses Stück Musikgeschichte Jahr für Jahr möglich und erscheint deshalb auch abwechselnd bei allen großen Playern. Wir verschaffen euch die Möglichkeit, Teil dieses großen Planes zu werden und verlosen diese tolle Stunde Musik dreimal. Wer vorher einen Blick in die Setlist werfen und sich noch ein bisschen begeistern lassen möchte, kann dies hier tun: http://amzn.to/SYIKbX Alles, was zu tun ist, ist uns bis zum 25.02. eine Mail an verlosung@blank-magazin.de zu schicken. Betreff: Grammy®. Und für die drei glücklichen Gewinner könnte sich der Preis sogar noch potenzieren: Denn jede CD enthält einen Code, den der Besitzer auf www.grammy.com/2013grammyalbum ins Rennen um eine Reise zur Grammy Award®-Verleihung 2014 in Los Angeles schicken kann. Toi, toi, toi!

Album hier anschauen.

Der Sommer ist da!

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Für eine gedankliche warme Brise sorgen in diesen regnerischen Tagen die Blicke auf die Sommerkollektionen unserer Lieblingsbrands. Passigatti gehört dazu und das Lookbook nimmt uns mit. Nach Italien, in die Sonne. Lavendelduft in der Luft und Sandkörnchen auf der Haut. Und ein leichtes Seidentuch um den Hals. Das mit der Weltkarte im “Clear Vintage”-Look, denn das ist unser Liebling der Kollektion. “Hippie”, “Grafic Colours” und “Clear Vintage” sind die Themenwelten der Frühjahr-/ Sommerkollektion 2013. Starke, intensive Töne beeindrucken mit Intensität und Brillianz, gerne auch in kontrastierender oder vielfarbiger Kombination. Zarte Pastelle verleihen Eleganz und Modernität, Batikeffekte oder Überfärbungen verleihen klassischen Designs und Webkaros einen neuen Look. Wir sind hin und weg. Im wahrsten Sinne weg. Denn wir haben die Redaktionsräume längst verlassen und streifen barfüßig durch die Riviera… Und lassen die Augen einfach noch ein wenig geschlossen.

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