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(SIC!) – Der Missing Link des Oi!

Broilers - (SIC!)

Geologen, Archäologen, Evolutionsbiologen und andere suchen seit Anbeginn, was die glücklichen Broilers 2017 schon entdeckt haben: Den Missing Link, das fehlende Stück in der eigenen Entwicklung. Und was da freigelegt wurde, ist keine wissenschaftliche Sensation, sondern „nur“ der logische Schritt zurück nach vorn. Und der wird für gewaltige Begeisterung sorgen – in der Fachwelt und darüber hinaus.

Wer sich als Band über 20 Jahre von ganz klein nach ganz groß evolutioniert hat, ist natürlich niemandem Rechenschaft schuldig, wenn er irgendwann mal zwei Stufen auf einmal nimmt oder eine andere Abzweigung wählt, als die erwartete. Eher im Gegenteil: Wer immer das Erwartbare macht, ist Dienstleister und kein Künstler mehr. Und nichts wäre wohl weiter vom Selbstverständnis des Punk entfernt, als der zuverlässige Audio-Dienstleister zu sein. Und doch wirkt „(SIC!)“, das neue, sechste Studioalbum der BROILERS wie eine Korrektur des ultraerfolgreichen Vorgängers „Noir“ von 2014. Diese Platte war eine gefühlte Abschlussarbeit für die Pop-Meisterklasse, eine Prüfung, die man mit großen Hymnen, schönen Melodien und dem sicheren Gespür für eine kleine, elegant und nicht zu schmerzvoll verpackte Portion Wut meisterte. Das Album ging auf Nummer Eins, füllte die Hallen – aber spaltete die Anhängerschaft. Ein übliches Phänomen für Bands, die nicht aus dem Nichts in die Charts gehen. Da kann man nichts machen – außer das Beste draus. Auf „(SIC!)“ haben die BROILERS um Frontmann, Komponist und Texter Sammy Amara, nun die Wut in den Vordergrund gestellt, das süß-melancholische Moment ist fast vollkommen hinter gewaltigen Rocksongs verschwunden. Die erste Single „Bitteres Manifest“ gibt den Ton vor: Es gibt wenige gute Nachrichten zu verkünden, Euphorie wird nicht gewährt. Das auf so traurige Weise perfekt in diese Tage passende „Keine Hymnen heute“ ist nicht nur ein düsteres Stück Dystopia ohne Happy End, sondern schlicht der vielleicht beste Song, den die Band jemals veröffentlicht hat. Die restlichen zwölf Songs zeigen die Band, wie man sie kennt: Die Füße fest auf den Boden, die Hände ganz eng am Puls des Zeitgeistes und die Zähne an der braunschmutzigen Kehle einer rechtsruckelnden Gesellschaft. Musikalisch mal im Ska („Gangster, Gangster“, „Zu den Wurzeln“) beheimatet, mal als beeindruckend dicht komponierte Druckbetankung daherkommend („Bitteres Manifest“, „Nur ein Land“, „Glauben“) und zeitweise in ein zarteres Kleid gewandet („Und hier steh´ ich“, „Ihr da oben“): Die BROILERS sind haben mit „(SIC!)“ eine Werkschau abgeliefert, die zwei Dekaden Evolution erklärt – und dabei so logisch klingt, dass es fast schon kein Punk mehr ist. Das hier ist größer.

(SIC!)
Skull&Palms Recordings/ Warner
Erhältlich ab dem 03.02.2017

(Edwin Scarvino)

Deutschlands bester Bayer

Hans Söllner, der bayerische Rebell, ist vieles. Rasta, Kiffer, Liedermacher, Politikerschreck. Manches gewesen, manches immer noch – alles aber immer mit Überzeugung und zu 120%. Sein starkes Rückgrat und die flinke Zunge haben ihm manchen Ärger eingebracht. Söllner singt und spricht für die Legalisierung von Marihuana und gegen die Gängelung durch die Behörden. Die schlagen in schöner Regelmäßigkeit zurück und schicken dem Musiker Überfallkommandos zu seinen Konzerten und in sein Zuhause. Alles wegen weniger Gramm Marihuana und einiger T-Shirts. Inzwischen hat Söllner 250.000 Euro für diverse Vergehen an den Freistaat zahlen dürfen. Und auch, wenn dieser inzwischen ein wenig zur Ruhe gekommen zu sein scheint – Hans Söllner ist immer noch da und alles andere als versöhnlich gestimmt.

BLANK: Herr Söllner, wie kann es passieren, dass in Bayern offensichtlich so etwas wie eine „Lex Söllner“ existiert und die Öffentlichkeit nimmt davon so wenig Notiz?
Hans Söllner: Ich glaube, dass die Leute so abgelenkt sind, dass es sie gar nicht interessiert. Die interessieren sich doch heutzutage eher für Gigabytes und W-Lan und solche Sachen. Wenn die satt sind und eines Tages mal genug haben, dann interessiert es sie wieder. Und so lange kann ich es aushalten.
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Hans Söllner 2015

DER W: Zwischen Winter und Sommer

DER W - IV
Gute Nachrichten für alle DER W-Fans: Stephan Weidner scheint ganz bei sich selbst zu sein. Das heißt bei dem umtriebigen Musiker natürlich nicht, dass es darum geht, den Status Quo irgendwie und um jeden Preis zu konservieren. Im Gegenteil: Es geht weiterhin darum, sich neue Horizonte zu erschließen – nur dass der Boden zum Abstoßen trittfester und sicherer zu sein scheint. Ganz im Gegensatz zum Vorgänger “III”, dem man die weidnersche Aufbruchstimmung nicht so ganz abnimmt und den ein tiefer Riss durchzieht, ist “IV” eine Frohe Botschaft für alle Weidner-Jünger und solche, die es gerne wieder werden wollen.

WIRTZ – Einlegen, zurücklehnen, wiederbeleben

WIRTZ_DVD

Der Wirtz macht Ballett. Also nicht im Sinne von klassischem Tanz, sondern er war einfach fleissig. 2015 dürfte für ihn das Jahr der großen Schritte und neuen Verknüpfungen gewesen sein. Und es war das Jahr vieler Live- und TV-Auftritte. Daniel Wirtz gehörte in der diesjährigen Staffel von „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ zur musikalischen Besetzung und konnte mit konträren Neuinterpretationen anderer Musiker überraschen und überzeugen. Vor allem erfuhr der Wahl-Frankfurter einen wahnsinnigen Boost an Popularität, womit er womöglich selbst nicht rechnete, zumindest nicht in diesem Ausmaß.

Sein mittlerweile fünftes Studioalbum „Auf die Plätze, fertig, los!“ erschien im Juni diesen Jahres und konnte sich erfolgreich in den deutschen Charts platzieren. Auch die Vorgängeralben wie „11 Zeugen“, „Erdling“, „Akustik Voodoo“ sowie „Unplugged“ erfuhren nochmals erhöhte Aufmerksamkeit, nachdem Wirtz im Tauschkonzert die Zuschauer vollends überzeugen konnte. Daniel Wirtz polarisierte nicht, er vereinnahmte nicht, er blieb mehr im Hintergrund ohne Selbstinszenierung – außer in den Momenten, als er die Bühne betrat, die Gitarre in die Hand nahm und zu singen begann. Wirtz begeistert seit jeher mit Vielseitigkeit und sympathischer Bescheidenheit und natürlich – wie soll es auch anders sein – mit solider Rockmusik und überzeugenden deutschen Texten.

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ESCHENBACH – Zurück in die Zukunft

Divide Et Impera

Es ist viel passiert in den letzten Jahren bei ESCHENBACH – und dafür ist verdammt wenig passiert. Klingt nach einem Widerspruch? Nein, im Gegenteil. Nach zwei Alben, die sich mittelhoch aber immerhin in den Charts platzieren konnten, einer kurzen aber bewegten Geschichte, kehrte plötzlich Stillstand ein im Lager des deutsch rockenden Fünfers. Das Label löste sich auf, die Band hat mehrmals ihr Gesicht verändert und während diese Turbulenzen andernorts zu dynamischer Aufbruchstimmung führt, blieb man bei ESCHENBACH doch lieber erstmal in der Deckung, bis sich der Staub verzogen hat. Jetzt legt man mit DIVIDE ET IMPERA endlich ein neues Lebenszeichen vor, das es aus mehreren Gründen in sich hat. Der Fünfling ist eine kleine Emanzipation von ihrem langjährigen Produzenten und Wegbegleiter Stephan Weidner (Böhse Onkelz, Der W), der der Band zwar immernoch freundschaftlich zur Seite aber eben nicht mehr hinter den Reglern steht. Die 5 Stücke sind so vom ersten Ton an in Eigenregie enstanden und das tut der Musik gut. Ein Prozess, der schon auf dem letzten Volle-Länge-Studioalbum “Alles in Allem” aus dem Jahr 2012 eingesetzt hat, setzt sich hier fort: Die Band findet sich, benötigt weniger Input von außen und hat ihre Lektion in den vergangenen Jahren unter den Fittichen des “großen Bruders” gut gelernt. Zeit, zu fliegen! Nur den Mix hat man in den Händen von Michael Mainx (Böhse Onkelz, Der W, D-A-D, Tankard u.a.) im studio23 gelassen. Eine gute Entscheidung, denn das selbstproduzierte Material klingt international und schön fett.

DIVIDE ET IMPERA ist außerdem das Verbindungsstück zwischen dem, das war und dem, das kommt. Limitiert erscheint die EP als Lebenszeichen zwischen dem lange zurück liegenden letzten Album und dem nächsten “richtigen” Werk auf dem eigenen Label “Tapereturn Recordz” als der “missing link”, der die Fans für ihre Ausdauer belohnen soll. 5 Songs zwischen Aufbruch und Rückbesinnung. Fans der ersten beiden Alben werden sich vor allem im hymnischen “Die mit dem Nebel ziehen” und im vertrackt rockigen Stampfer “Obsessionen” wieder finden. Die anderen Stücke lenken dann eher den Blick in die Ferne. Und was da zu sehen ist, macht viel Lust auf mehr. Oder gleich eine ganze Zeitreise. Der “Zurück in die Zukunft”-Tag findet bei ESCHENBACH mit zwei Wochen Verspätung statt – aber dann mit aller Vehemenz.

DIVIDE ET IMPERA ist ab dem 6.11. ausschließlich über den Webshop der Band erhältlich und bereits für 8,49 Euro signiert und versandkostenfrei vorbestellbar.

“Bob Dylan hat´s kaputt gemacht”

Nils Koppruch fehlt. Uns allen. Wir haben wenige Monate vor seinem überraschenden und viel zu frühen Tod eines der letzten Interviews mit ihm – und Gisbert zu Knyphausen – über ihre neue gemeinsame Idee KID KOPPHAUSEN geführt. Ein Gespräch voller Aufbruchstimmung und Plänen, das das pure Leben versprüht hat. Nils, wir vermissen dich.

“Bob Dylan hat´s kaputt gemacht” – Über Macht und Anspruch von Popmusik, Kid Kopphausen und viel mehr.

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Wunderbar oberflächlich

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Wer heutzutage über Fußball schreiben und dabei irgendetwas Neues erzählen will, muss schon verdammt tief graben, um irgendeinen noch nicht schon tausendmal verwursteten “Funny Fact” aus den bestens vermessenen Tiefen der Fußballtrivia ans Tageslicht zu schaufeln. Kaum ein Sujet wurde zwischen Feuilleton und Stammtisch dermaßen ausgiebig durch den Fleischwolf gedreht und auf Links gezogen, wie der Deutschen wichtigste Nebensache der Welt. Alex Raack, Autor und “11 Freunde”-Redakteur, hat den Spaten in der Ecke stehen lassen und stattdessen lieber zu Recherchezwecken gleich die guten 15er Alu aufgezogen – und für “Den muss er machen: Phrasen, Posen, Plattitüden” einfach alles zusammen gegrätscht, was auf gar keinen Fall tiefer geht, als die Grasnabe selbst. Was in Zeiten der durchchoreografierten Tiefenanalyse undenkbar scheint, wird hier bewiesen: Die völlig oberflächliche Auseinandersetzung mit dem Sport macht doch noch den größten Spaß, denn was nach 20 Jahren Kreisliga zum Allgemeinplatz taugt, bereichert auch im 53. Bundesligajahr noch jede Diskussion zum Thema. Will sagen: Eine sicher und selbstbewusst platzierte Phrase, eine kompetent vorgetragene Typologie der wichtigsten Stützen im Team, wischt noch immer jede streberhaft dahinanalysierte Zweikampf- oder Sprintstatistik vom Taktiktisch. In 21 Kapiteln erinnert Raack an Pferdelungen und Routiniers, an legendäre Wetterlagen und leider inzwischen ausgestorbene Gesänge. Man erinnert sich an alles, ist aber meistens doch zu peinlich berührt, um die gröbsten Ausfälle zwischen “Schiri, wir wissen wo dein Auto stand”, schrägen Metaphern und schon hundertfach widerlegten immergültigen Klischees in der “guten, alten Zeit” zu verorten. Und doch: Das Runde wird auch in 30 Jahren noch im Eckigen landen, ein kompromissloser Befreiungsschlag wird von den Liebhabern des ehrlichen Sports enthusiastischer goutiert werden, als der langweilig zielführende kontrollierte Spielaufbau – und der Fußballfan, der über sich selbst lachen kann, wird sich auch nach der 45. Meisterschaft des ewigen Rekordmeisters ob dieser überlebenswichtigen Fibel auf die wund gegrätschten Schenkel klopfen.

Alex Raack: “Den muss er machen: Phrasen, Posen, Plattitüden – die wunderbare Welt der Fußball-Klischees” (Edel Books)
Gebundene Ausgabe: 176 Seiten

Herbst- und Wintertrends für den Mann

Die kühle Jahreszeit kommt nach einem sehr heißen Sommer mit riesen Schritten auf uns zu und nicht nur Frau will sich im Herbst und Winter modisch kleiden. Die gute Nachricht für Männer: vieles der diesjährigen Trends findet sich wahrscheinlich schon im Schrank! Ergänzt mit neuen Teilen der aktuellen Kollektionen liegen Männer damit absolut im Trend in diesem Jahr.

Black is Beautiful

Waren bunte Farben und Pink für viele Männer ein Graus, können sie in diesem Herbst und Winter wieder alles aus dem Schrank holen, was dunkel ist. Besonders dunkles bzw. schwarzes Leder liegt in diesem Jahr im Trend. Dunkel wirkt geheimnisvoll und verrucht – auch bei Männern. Leder wird in Form von schlichten Jacken getragen, wobei diese möglichst eng am Körper anliegen sollten – Winterspeck ist dann absolut tabu. Accessoires wie schwarze Sonnenbrillen und schwarze Lederschuhe komplettieren den Look und können perfekt mit einem weiteren Trend des Winters kombiniert werden – dem Denim-Look.

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Männertrends im Herbst

Allerhand aus aller Welt

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Landkarten und Atlanten haben die Menschen seit jeher fasziniert und verführt, vom heimischen Sessel oder Schreibtisch aus, andere Kontinente und fremde Länder zu bereisen. Das hat sich auch in Zeiten von Google Earth, in denen jeder wie ein griechischer Gott über die Lande fliegen und jeden Baum und Fluss, jede Hütte und jeden Palast von oben betrachten kann, nicht geändert. Wer an dieser Art, die Welt zu erkunden, Freude hat, für den ist „Alle Welt“, ein gerade im Moritz Verlag erschienener Weltatlas, eine besonderer Genuss.

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Die polnischen Buchgestalter Aleksandra und Daniel Mizielinscy haben in mehr als drei Jahren Arbeit und mit spürbarer Liebe zum Detail einen illustrierten Weltatlas geschaffen, wie man ihn selten sieht. Zu jedem Land zeigen insgesamt über 4.000 Miniaturen traditionelle Trachten, häufige Vornamen, berühmte Figuren der Geschichte, Tierarten, beliebte Sportarten, Nationalgerichte und natürlich berühmte Sehenswürdigkeiten. Eine Weltreise mit 51 Karten über sieben Kontinente und 42 Länder. Ein Entdeckerspaß für Kinder wie für Erwachsene.

Alle Welt. Das Landkartenbuch
von Aleksandra und Daniel Mizielinscy
erschienen im Moritz Verlag
112 Seiten
26,00 Euro

 

Festival Season 2015 – zweite Halbzeit

Sommer heißt Festivalzeit. Obwohl der Festivalsommer bereits in vollem Gange ist und All Time Favorites wie das Hurricane, die Fusion und das Melt! Schon gelaufen sind, hat auch die zweite Halbzeit des Sommers 2015 ordentlich was zu bieten – ein Festivalguide zur Übersicht.

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Von Techno bis Metal -
der Festivalsommer geht gerade erst los

Dieses Wochenende startet das Helene Beach Festival in Frankfurt (Oder) für rund 20.000 Besucher direkt am Strand. Am längsten Binnensandstrand Europas performen Künstler von K.I.Z., Sido und Kollegah, bis hin zu Matthias Tanzmann und Gestört aber Geil. Bereits seit den 90igern gilt für Metalfans das Wacken Open Air zum alljährlichen Favoriten. Dieses Jahr sind Headliner wie Judas Priest, Cradle of Filth und Rob Zombie vor Ort und machen die kleine schleswig-holsteinische Gemeinde  Ende Juli wieder zur Welthauptstadt des Metals. Wer keine Tickets mehr bekommen hat, für den bieten die Veranstalter Ende August die Full Metal Cruise III. Das Traumschiff mal anders. Elektronische Beats dominiert dagegen die Festivals Nature: auch dieses Jahr steht die ehemalige Raketenbasis Pydna im Fokus europäischer Technofans. Nach dem Motto „Stay as you are“ findet die Nature One bereits zum 21. Mal statt, auf 19 Floors mit über 300 Djs. Darunter internationale Namen wie Axwell & Ingrosso, Zedd, Chris Liebing und Robin Schulz. Weitere Festival Must Sees sind One, Echelon Open Air und das Parookaville. Auch das amerikanische Alternative, Rock- und Popfestival Lollapalooza findet zum ersten Mal in Europa statt. Auf dem Tempelhofer Feld in Berlin treten vom 12.-13. September Künstler wie Muse, Bastille, Macklemore und Ryan Lewis, sowie Fatboy Slim und viele andere auf. Tickets sind noch erhältlich.

Norden, Osten, Süden, Westen – überall Festivals

Nichts dabei gewesen? Festivals gibt es schließlich nicht nur in Deutschland und viele lohnen die weite Anreise. Beim Tauron Festival in Kattowitz (Polen) geht die Musik unter der Erde unter die Haut. In zwei Minenschächten bietet das Festival die Avantgarde von Nu-Jazz und Minimal. Etwas weiter östlich liegt mit dem Sziget in Budapest ein Leuchtturm der europäischen Festivalkultur. Vor 400.000 Besuchern heißt es eine Woche (10.-17.8) lang: Party! Im Westen ist Rock en Seine in Paris ein Muss für Rockfans, während sich Rockabillies auf den Weg zum Summer Jamboree in Italien machen sollten. Wer diesen Sommer kein Festival findet, der sucht nicht richtig.

 

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